ohrenschmerzen

Wind und Ohrenschmerzen

Wenn unsere Ohren Kälte, Wind oder Wasser ausgesetzt sind, kann dies schnell zu Ohrenschmerzen führen. Die meist stechenden Schmerzen sind sehr unangenehm und können im schlimmsten Fall zu Entzündungen führen. Daher ist es wichtig, dieses Organ vor äußeren Einflüssen zu schützen. Wir zeigen Ihnen wie einfach das geht.

Das menschliche Ohr

Die Ohren des Menschen sind sehr sensibel. Besonders die äußeren und mittleren Teile des Ohrs sind besonders empfindlich, da sich dort zahlreiche Nervenverbindungen befinden. Die Haut die über den Knochen und die Knorpel unseres Ohrs gehen, ist außerdem extrem dünn. Durch äußere Einflüsse wie etwa Wind, Kälte, Wasser oder Lärm kann das Ohr schmerzende Entzündungen und bleibende Schäden bekommen.

Gut geschützt

Um Ohrenstechen zu vermeiden ist es wichtig, die Ohren gut zu schützen. Im Winter raten wir dazu eine Haube oder ein Stirnband zu tragen, auch wenn die Temperaturen über dem Null-Punkt liegen. Bei sportlichen Aktivitäten wie etwa Radfahren oder Laufen eignen sich die Hansaplast Lärmstop Ohrstöpsel als zusätzlicher Schutz vor Wind und Kälte. Sie können auch unter der Kopfbedeckung getragen werden.
Vermeiden Sie Zugluft, egal ob in Fahrzeugen oder geschlossenen Räumen, auch sie kann Ohrenschmerzen oder sogar einer Mittelohrentzündung führen.

Ohren richtig reinigen

Wichtig ist es auch die Ohren regelmäßig und vor allem richtig zu reinigen. Wattestäbchen eignen sich zu Ohrenreinigung, entgegen der landläufigen Meinung, nur sehr schlecht. Sie schieben das Ohrenschmalz nur noch weiter in den Gehörgang und das Ohr wird nicht richtig gereinigt. Richtig putzt man seine Ohren am besten mit einem Tuch und dem kleinen Finger. Soweit man in den Gehörgang hineinkommt, soweit kann man ihn putzen. Experten empfehlen zu Säuberung auch spezielle Ohrensprays. Ein- bis zweimal im Jahr sollte man seine Ohren von einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt professionell reinigen lassen.

Auslöser für Ohrenschmerzen

In der Freizeitgestaltung laufen wir immer wieder Gefahr, Ohrenschmerzen zu bekommen. Beim Tauchen, Schwimmen oder anderen Wassersportarten kann Wasser ins Ohr eindringen. Dieses verursacht häufig Ohrenschmerzen. Beim Tauchen kann es zusätzlich auch durch die Veränderung des Luftdrucks zu unangenehmen Stechen kommen. Eine Luftdruckveränderung macht auch vielen Menschen im Flugzeug oder bei einer Gondelfahrt auf den Berg zu schaffen.

Was tun gegen Ohrenschmerzen?

Neben der Verwendung einer Kopfbedeckung als Vorbeugung, gibt es einige Hausmittel, die Linderung bei Ohrenschmerzen, die durch Wind und Kälte aufgetreten sind, schaffen können. Wärme eignet sich gut zur Behandlung dieser Form von Ohrenschmerzen. Eine Rotlichtlampe oder ein aufgewärmtes Körnerkissen, können gute Abhilfe verschaffen. Beachten Sie allerdings, dass das Ohr nicht zu heiß wird, es kann sonst zu Verbrennungen kommen.

Ebenfalls gegen Ohrenschmerzen hilft ein Zwiebelsäckchen. Dafür hacken sie geschälte Zwiebel klein und erwärmen sie. Anschließen geben Sie die Zwiebel in ein Baumwolltuch und drücken Sie die Zwiebel aus. Der Stoff tränkt sich dadurch mit dem warmen Zwiebelsaft. Das Baumwoll-Säckchen aus Ohr legen und mit einer Haube oder einem Stirnband befestigen.

Unangenehme Ohrenschmerzen durch Wind und Kälte lassen sich recht einfach vermeiden. Mit dem richtigen Schutz und der richtigen Reinigung gehört lästiges Ohrenstechen der Vergangenheit an. So steht beim Sport der Spaß ungestört im Vordergrund.
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