Schnittwunden

Schnitt- oder Schürfwunde – so klappt die Wundversorgung

Sie haben sich geschnitten oder die Haut abgeschürft? Halb so schlimm: Wenn Sie Schnitt- oder Schürfwunden richtig versorgen, wird sich Ihre Haut schnell wieder von der Verletzung erholen.

INFO

Egal ob Sie sich in der Küche beim Gemüseschneiden geschnitten haben oder eine schmerzhafte Schürfwunde zugefügt haben, indem Sie an einer Wand lang geschrammt, gestürzt und auf den Händen gelandet sind – für eine kleine Verletzung wie Schnitt- oder Schürfwunden genügt oft schon das richtige Pflaster, damit sie schnell und optimal abheilen können. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei der Behandlung einer Schnitt- oder Schürfwunde achten sollten, um optimale Wundheilungsergebnisse zu erreichen.

Welche Arten von Wunde gibt es?

Ein Schnitt mit klaffenden Wundrändern; © Hansaplast
Eine Schürfwunde oder Abschürfung bis auf Nervenenden; © Hansaplast

Schnittwunde: Die Haut wird durch die Einwirkung eines scharfen Gegenstandes verletzt, sei es ein Messer, ein kleines Werkzeug oder die Kante eines Blatt Papiers. In den meisten Fällen blutet die Wunde und weist glatte, leicht klaffende Wundränder auf.
Je nachdem wie tief die Verletzung ist, können auch Muskeln, Nerven, Sehnen oder größere Blutgefäße betroffen sein. Ist dies der Fall, spricht man von einer komplizierten Schnittverletzung. Die Behandlung einer komplizierten Schnittwunde sollte auf jeden Fall durch einen Arzt erfolgen.

Normalerweise heilen oberflächliche Schürfwunden, die nur die oberen Hautschichten betreffen folgenlos ab. Sie bluten in der Regel wenig, können aber durch z.B. Straßenschmutz oder ähnliches stark verschmutzt sein.

EINE SCHÜRFWUNDE SCHMERZT, WEIL DIE NERVENENDEN DIREKT UNTER DER OBERSTEN HAUTSCHICHT BETROFFEN SIND

Schürfwunde: Eine Schürfwunde betrifft nur die oberen Hautschichten und heilt meist folgenlos ab. Sie kommt oft dann vor, wenn man auf Hände, Ellenbogen oder Knie stürzt oder eine raue Oberfläche streift, wobei Haut abgetragen wird. Die Schürfwunde ist häufig besonders verunreinigt – Schmutzpartikel können fest in die Haut gerieben sein. Größere Schürfwunden sind sehr schmerzhaft, da durch die Abschürfung der oberen Hautschicht (Epidermis) die Nervenenden der darunterliegenden Haut-
schichten freigelegt werden.


WAS TUN?

So versorgen Sie kleine Wunden wie eine Schnitt- oder Schürfwunde optimal

Schritt 1
Denken Sie daran, die Hände sorgfältig mit Wasser und Seife zu waschen, bevor Sie eine Schnitt- oder Schürfwunde behandeln. Tragen Sie dazu am besten Einweghandschuhe, um sich selbst zu schützen und um Infektionen vorzubeugen.
Schritt 2

Reinigen Sie die Schnitt- oder Schürfwunde vorsichtig, indem Sie mit gewaschenen Händen bzw. den sterilen Handschuhen Verunreinigungen und Schmutzpartikel entfernen. Benutzen Sie das Hansaplast Wundspray und eine sterile Kompresse oder ein sauberes Tuch, oder spülen Sie die Schnitt- oder Schürfwunde unter fließend kaltem Wasser aus. Tupfen Sie die Stelle anschließend vorsichtig trocken. Sollten Fremdkörper wie z.B. Glassplitter in der Wunde stecken, entfernen Sie diese keinesfalls selbst – dies sollten Sie medizinischen Fachkräften überlassen.

Schritt 3

Versorgen Sie die Schnitt- oder Schürfwunde mit einem passenden Pflaster. Es schützt die verletzte Stelle vor Verunreinigung, Bakterien und Verschmutzung, sorgt dafür, dass das Wundsekret aufgenommen wird und schafft Bedingungen zur optimalen und ungestörten Wundheilung. Tipp: Spezielle Pflaster wie Hansaplast Schnelle Heilung mit Silber enthalten zusätzlich antibakteriell wirksames Silber, das das Risiko von Infektionen reduziert.


Die richtige Behandlung der Schnitt- oder Schürfwunde bei anderen Personen

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Bewahren Sie Ruhe und beruhigen Sie die verletzte Person, selbst wenn die Wunde stark bluten sollte. Entscheiden Sie, ob die Person medizinische Hilfe oder Betreuung benötigt. Fragen Sie beim Notruf nach, sollten Sie sich nicht sicher sein.
Erklären Sie Kindern bei jedem Schritt, was Sie gerade tun und versichern Sie ihnen, dass es zwar im Moment ein bisschen wehtun kann, aber der Schmerz schnell vergehen wird.

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Achten Sie darauf, dass Ihre Hände frisch gewaschen sind, bevor Sie ein Pflaster aufkleben. Sie können auch sterile Einweghandschuhe tragen, um das Infektionsrisiko zu reduzieren.
Keine Sorge, eine kleine Wunde blutet meistens nicht lange. Sollte dies doch der Fall sein, stillen Sie die Blutung, indem Sie z.B. mit einer Kompresse Druck auf die Wunde ausüben.

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Falls die Blutung weiter anhält, üben Sie weiteren Druck aus und suchen Sie medizinische Hilfe.
Reinigen Sie die Verletzung sorgfältig, indem Sie Verunreinigungen mit einem trockenen sauberen Tuch entfernen oder die Schnitt- oder Schürfwunde unter fließendem Wasser ausspülen. Verzichten Sie dabei auf Seife, da diese die Heilung nur verzögern würde.

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Versorgen Sie die Schnitt- oder Schürfwunde mit einem passenden Wundverband oder Pflaster.
Halten Sie Ihre Schnitt- oder Schürfwunde stets sauber und wechseln Sie Pflaster oder Verband regelmäßig.

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Experten Tipp: Hansaplast Schnelle Heilung Pflaster

Dr. Rainer Wolber, Forschung & Entwicklung, Beiersdorf AG
Hansaplast Narben Reduktion baut das Narbengewebe durch Temperaturaktivierung und Druck wieder auf
„Wussten Sie, dass Sie die Heilung einer Wunde, egal ob Schnitt- oder Schürfwunde beschleunigen können? Indem Sie ein Hansaplast Schnelle Heilung Pflaster verwenden, können Sie optimale Bedingungen für feuchte Wundheilung schaffen. Die Heilung wird um bis zu 50% beschleunigt, das Risiko von Narbenbildung wird reduziert. Die fortschrittliche Art der Wundbehandlung für ein optimiertes Wundheilungsergebnis.

"MIT EINEM SPEZIELLEN PFLASTER WIE HANSAPLAST SCHNELLE HEILUNG HEILT IHRE WUNDE BIS ZU DOPPELT SO SCHNELL"

Die innovative Polyurethan-Technologie des Pflastermaterials stellt nicht nur sicher, dass feuchte Wundheilungsbedingungen für optimale Heilung geschaffen werden, sondern macht das Pflaster auch besonders anschmiegsam und atmungsaktiv. Eine anerkannte klinische Studie hat gezeigt*, dass Hansaplast Schnelle Heilung die Wundheilung beschleunigt und zu sehr guten und kosmetischen Ergebnisse führt.“

*Wigger-Alberti W. et al. J Wound Care
2009 Mar; 18 (3):123-28, 131


Häufige Fragen zur Wundversorgung

IST ES NICHT BESSER, KLEINE SCHNITT- ODER SCHÜRFWUNDEN AN DER LUFT TROCKNEN ZU LASSEN, STATT SIE MIT EINEM PFLASTER „UNTER VERSCHLUSS“ ZU HALTEN?

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Nein. Dass man kleine Wunden besser an der Luft „heilen“ und trocknen lassen sollte, ist ein Ammenmärchen. Mit einem Pflaster versorgte Wunden heilen geschützt und haben ein geringeres Infektionsrisiko. (Sehen Sie hierzu auch: Feuchte Wundheilung und Silber Technologie/ Infektionsschutz)
WANN SOLLTE ICH EINEN ARZT KONSULTIEREN?

Wir empfehlen unter folgenden Umständen auf jeden Fall einen Arzt aufzusuchen:

  • Wenn die Wunde klafft, das Blut pulsierend aus der Wunde fließt bzw. Sie die Blutung nicht stillen können.
  • Wenn sich die Verletzung rötet, anschwillt, schmerzt oder pocht.
  • Falls sich Fremdkörper in der Wunde befinden, z.B. Glassplitter.
  • Falls es sich um eine menschliche oder tierische Bisswunde handelt.
  • Falls sich die Verletzung im Gesicht befindet.
  • Wenn kein ausreichender Tetanusschutz mehr besteht.
  • Und natürlich immer dann, wenn Sie unsicher sind oder Zweifel haben, wie schwerwiegend eine Verletzung ist.

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WIE OFT SOLLTE ICH MEIN PFLASTER WECHSELN?

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Eigentlich wird empfohlen, Pflaster täglich zu wechseln – schon aus hygienischen Gründen. Wenn Sie aber ein Pflaster der neuen Generation wie Hansaplast Schnelle Heilung nutzen, können Sie dieses nicht nur zwei Tage oder länger anwenden, sondern sollten dies auch tun, um den Heilungsprozess nicht unnötig zu stören und zu unterbrechen.
ES SIEHT AUS, ALS HABE SICH MEINE WUNDE ENTZÜNDET UND SIE NÄSST – WAS SOLL ICH TUN?
Sie sollten einen Arzt konsultieren, sobald Sie Anzeichen einer Infektion feststellen. Zu den Symptomen gehört dabei nicht nur das Auftreten eines eitrigen Wundsekrets, sondern auch leichte Schwellung oder Rötung, Jucken oder Brennen im Wundbereich. Im Falle einer Infektion gehört die Wunde auf jeden Fall sofort in medizinische Behandlung!

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PFLASTER-GUIDE: Die Spezialisten bei Schnitt- und Schürfwunden

Bei der nächsten kleinen Verletzung können Sie dafür sorgen, dass die Wunde schneller abheilt. Wundheilungs-Komfort leichtgemacht – im Hansaplast Sortiment finden Sie für fast jedes Bedürfnis das geeignete Pflaster!

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Die Wasserfesten 
Hansaplast Aqua Protect Strips sowie die Schnelle Heilung Pflaster sind wasserfest und schützen daher auch zuverlässig, wenn Sie mal duschen. Die Pflaster der
Hansaplast Universal Serie sowie alle Kinderpflaster sind ebenfalls wasserabweisend.
Die Antibakteriellen
Sie wollen Ihre Schnitt- und Schürfwunde nicht nur vor Verunreinigungen, sondern auch vor Infektionen schützen? Dann versuchen Sie es doch mal mit einem Pflaster, das bereits antibakterielles Silber enthält: Hansaplast Schnelle Heilung mit Silber bietet wirksamen Schutz vor Infektionen.

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Die Elastischen
Hansaplast Elastic Produkte sind aus flexiblem, atmungsaktivem Material – ideal für Gelenke und Körperteile, die viel bewegt werden; selbst für größere Stellen am Knie, denn Hansaplast Elastic Pflaster gibt es in vielen verschiedenen Größen. So können Sie Schürfwunden an Knie oder Ellenbogen optimal versorgen.
Die Hand- und Fingerspezialisten
Hansaplast Elastic Finger Strips sind extra lang und haften dadurch auch an Fingern bestens. Außerdem gibt es von Hansaplast das Aqua Protect Hand-Set mit drei verschiedenen Pflastergrößen, für Fingerkuppen, Knöchel und Finger.

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Die Sensiblen
Sollten Sie besonders empfindliche Haut haben, ist Hansaplast Sensitive die richtige Wahl. Dieses Pflaster wurde eigens für die Bedürfnisse empfindlicher Haut entwickelt und ist daher besonders hautfreundlich und hypoallergen.

LÖSUNGEN

Produkte von Hansaplast zur Behandlung Ihrer Wunden

Pflaster drauf – aber das richtige! Egal ob Schnitt-, Schürfwunde oder eine andere kleine Verletzung - schön, wenn man für kleine Wunden immer eine Auswahl verschiedener Pflaster im Haus hat. Bei Hansaplast finden Sie eine große Auswahl an Spezialisten, die auf die speziellen Bedürfnisse unterschiedlicher Wunden abgestimmt sind und optimale Heilungsergebnisse ermöglichen.


VORBEUGUNG

Tipps

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Seien Sie vorsichtig im Umgang mit scharfem Werkzeug. Tragen Sie unbedingt Schutzkleidung, wenn dies angeraten wird.
Vorsicht bei Küchenarbeit und beim Kochen: Schneiden Sie immer vom Körper weg, um eine Verletzung zu vermeiden. Scharfe Messer sind übrigens weniger gefährlich als stumpfe, da sie schneller und exakter durchschneiden und nicht so leicht abrutschen.

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Übergeben Sie Scheren immer mit der stumpfen Seite!
Natürlich können Sie nicht jede Schnitt- oder Schürfwunde verhindern. Sorgen Sie deshalb für einen gut ausgestatteten Erste-Hilfe-Schrank daheim, um für kleine Unfälle und Verletzungen gut vorbereitet zu sein.

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Lassen Sie den Wundschorf in Ruhe! Sofort, nachdem Sie sich eine Schnitt- oder eine Schürfwunde zugezogen haben, beginnt Ihr Organismus bereits mit dem Heilungsprozess für die Wunde: Weiße Blutzellen bekämpfen die Bakterien; rote Blutkörperchen sowie Fibrin und Thrombozyten beginnen, die Wunde zu verschließen (Granulation). So entsteht innerhalb kürzester Zeit eine harte Kruste auf der Wunde, der Wundschorf. Diesen zu entfernen hieße, die Wunde nicht nur wieder zu öffnen, sondern auch dafür zu sorgen, dass es zu bleibenden Spuren in Form einer möglichst zu vermeidenden Narbe kommen kann.

Egal, ob Schnitt- oder Schürfwunden – mit der richtigen Behandlung und geeigneten Produkten zur Wundversorgung kann Ihre Wunde wieder schön verheilen.

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