Hydrokolloid-Pflaster zur schnellen Wundheilung
Hydrokolloid-Pflaster zur schnellen Wundheilung
Wir verraten Ihnen, welche positiven Auswirkungen Hydrokolloid-Pflaster auf den Wundheilungsprozess haben.
Die Hydrokolloid-Technologie ist für ihre schnelle Wirkung bekannt. Wie sie verwendet wird, was der Unterschied zur trockenen Wundheilung ist und warum eine Blase am Fuß mit dem feuchten Wundheilungsprinzip schneller heilt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Wirkung von Hydrokolloid-Pflastern

Zeit heilt nicht immer alle Wunden. Bei Verletzungen der Haut gehen Sie besser mit Hydrokolloid-Pflastern auf Nummer sicher. Diese basieren auf dem Prinzip der feuchten Wundheilung. Durch das enthaltene Aktiv-Gel wird das Wundsekret absorbiert und bindet es mit dem Gewebe. Die überschüssige Wundflüssigkeit wird durch die atmungsaktive Oberfläche nach außen abgeleitet und verdunstet.

Zudem bilden Hydrokolloid-Pflaster ein Schutzkissen über dem verletzten Gewebe. Somit beugen Sie gleichzeitig Druckbelastungen und einer Verunreinigung der Wunde vor. Und schon bald ist eine Heilung in Sicht!
Seitenanfang

Wundheilungsmethoden im Vergleich

Trockene Wundheilung

Die trockene Wundheilung basiert auf der Wundbehandlung mit Pflastern, Verbänden oder Wundauflagen. Diese decken die Wunde ab und lassen sie anschließend austrocknen. Dadurch entsteht eine feste Kruste, unter welcher die Heilungs- und Regenerationsprozesse stattfinden. Zudem schützen Wundpflaster die Wunde vor dem Eindringen von Fremdkörpern, Krankheitserregern und vor mechanischen Belastungen.
Kind mit Wunde auf dem Ellbogen
Die trockene Wundversorgung schützt die Wunde.

Feuchte Wundheilung

Pflaster mit Hydrokolloid verschließen die Wunde und halten sie aufgrund der Hydrokolloiden Partikel feucht. Dadurch werden Krusten und Narben fast ausnahmslos verhindert. Die für die Heilung notwendigen Epithelzellen überleben und wachsen besser im feuchtwarmen Klima. Dadurch wird der Heilungsprozess beschleunigt.
Kind in der Natur
Bis zu 40 % schnellere Wundheilung
Ziel der feuchten Wundbehandlung ist es, ein ideales Wundheilungsmilieu zu schaffen, die Wunde vor Austrocknung und eindringenden Keimen zu schützen sowie einen ungehinderten Austausch von Gasen und Wasserdampf zu gewährleisten.

Vorteile der feuchten Wundversorgung

  1. Die feuchte Wundversorgung fördert die natürlichen Heilungsprozesse und verringert das Risiko der Narbenbildung.
  2. Das feuchte Wundmilieu sorgt für ein deutlich geringeres Infektionsrisiko.
  3. Es entstehen weniger Schmerzen beim Pflasterwechsel und das neu gebildete Gewebe wird nicht gleich wieder zerstört.
Seitenanfang

Anwendung von Hydrokolloid Pflastern

Blase am Fuß – was tun?

Wir können es oft kaum erwarten, unsere neuen Schuhe zu tragen. Doch beim ersten Mal ist es schnell geschehen: Das Material ist noch hart und unelastisch, drückt und scheuert an Ferse oder Zeh. Und schwups, haben wir uns Blasen gelaufen. Schnelle Hilfe bieten dann die Hansaplast Blasenpflaster. Dabei spielt das Hydrokolloid eine wichtige Rolle. Liegt es auf der Wunde auf, saugt es das Wundsekret auf und verwandelt sich in ein gelartiges Kissen. Dieses schützt die wunde Stelle und sorgt für ein feuchtes Wundmilieu.
Mädchen mit Blasen an den Füßen
Schützt die Wunde vor Bakterien und Schmutz.
Das fördert die Bildung neuer Hautzellen, die Wunde heilt dann schneller ab.

Hydrokolloid gegen Pickel und Akne

Nicht nur für Blasen ist Hydrokolloid hilfreich, denn mit den richtigen Wirkstoffen werden Sie lästige Pickel auf Stirn, Kinn oder Nase ganz schnell los. Anders als herkömmliche Verbandsmaterialien, schaffen es Hydrokolloid-Pflaster, die Wunde zu schützen und gleichzeitig Wundwasser, Eiter und andere Flüssigkeiten aufzunehmen. So erscheint es nur logisch, die Pflaster auch in der Akne-Behandlung einzusetzen.
Frau mit Akne
Das Hydrokolloid unterstützt die Wundheilung.
Unser Tipp: Wenden Sie das Pflaster über die Nacht an. Schon am nächsten Morgen sind Schwellungen und Rötungen zurückgegangen.

Wundbehandlung bei Verbrennungen

Hydrokolloid-Pflaster sind auch besonders geeignet bei kleinen oberflächlichen Verbrennungen und Verbrühungen. Wichtig ist, dass nur Wundverbände angewendet werden, die nicht mit der Wunde verkleben. Geeignet sind zum Beispiel moderne interaktive Wundauflagen wie Hydrokolloide und Hydrogele. Sie lindern den Juckreiz und haben einen angenehmen Kühleffekt. Schwerere, großflächige Verbrennungen mit ausgeprägter Blasenbildung, gehören unbedingt in ärztliche Behandlung!
Kind mit Verbrennung
Feucht heilt schneller als trocken.

Schürfwunden richtig versorgen

Wenn es zu einem Sturz kommt, versorgen Sie die Schürfwunde mit Hydrokolloid Pflastern. Diese lindern die Schmerzen und fördern die Wundheilung. Hydrokolloide nehmen Wundflüssigkeit auf, die von der Schürfwunde abgegeben wird. Diese Pflaster sollten Sie mehrere Tage auf der Wunde lassen, um die Wundruhe nicht zu stören. Wichtig: Pflaster, Auflagen und Gele zur feuchten Wundbehandlung nicht auf stark nässenden oder infizierten Wunden anwenden.
Kind mit Schürfwunde
Hydrokolloid-Pflaster lindern Schmerzen.
Bei der Wundversorgung ist sorgfältige Hygiene unerlässlich. Achten Sie daher beim Wechsel einer Wundauflage darauf, dass jede verwendete Wundauflage (Folie, Pflaster, Kompresse) steril ist. Vergessen Sie nicht, alte oder durchnässte Wundauflagen zu wechseln. Die feuchte Wundheilung ist die beste Voraussetzung für ein unkompliziertes und schnelles Abheilen. Das nächste Abenteuer wartet schon auf Sie!
Seitenanfang