Narbenbildung vermeiden
Narbenbildung vermeiden
Narben können makelloser Haut schnell einen Strich durch die Rechnung machen. Erfahren Sie hier, wie Sie die Narbenbildung von vornherein vermeiden.

Info – Alles was Sie über Narben und Wundheilung wissen sollten

Ob es ein Sturz die Treppe herunter war, ein Autounfall oder eine Operation: Es gibt so einige Vorfälle, Unfälle und Missgeschicke im Leben, die ihre Spuren in Form kleiner oder großer Narben zurücklassen.

Fast jeder hat eine oder mehrere Narben, die eine solche Geschichte erzählen. Das ist die Sache mit Wunden: Sie schmerzen nicht nur manchmal beim Verheilen. Auch nach der Heilung hat man noch etwas von ihnen – in Form einer Narbe. Narben schmerzen besonders, wenn sie sich in Gelenknähe befinden, wo die Spannung am höchsten ist und werden gerade an sichtbaren Körperstellen als störend empfunden.

Hier erfahren Sie alles, was Sie über Narbenbildung wissen sollten, und wie Sie Narben schon von vornherein vermeiden können.

Narben – so entstehen sie

Narbenbildung ist ein völlig natürlicher Vorgang, der automatisch immer dann abläuft, wenn die Wunde heilt und Hautzellen regeneriert werden. Nicht nur nach einer Operation – auch schon infolge einer Schnitt- oder Schürfwunde. Denn unterschiedliche Arten von Narben bilden sich jedes Mal dann, wenn die Zellen der äußeren Hautschicht, der Epidermis, geschädigt wurden und von der Verletzung auch tiefere Hautschichten betroffen sind. Der Organismus ist dann meist nicht in der Lage, die Zellen vollständig zu regenerieren und die Haut exakt so wieder herzustellen, wie sie einmal war.

Stattdessen wird die Wunde durch sogenanntes Granulationsgewebe ersetzt. Kollagene Bindegewebsfasern füllen die Wunde von innen her auf, schließen sie und helfen, die betroffene Hautstelle wieder-
herzustellen. SOFORT-REPARATUR: UNMITTELBAR, NACHDEM HAUTZELLEN VERLETZT WERDEN, BEGINNT DER KÖRPER MIT SEINEM REPARATURVORGANG. Aber auch nachdem die Wunde bereits geschlossen ist, folgt eine Phase, in der sich das Narbengewebe und die Kollagenfasern reorganisieren.

 Das neue Gewebe ist allerdings nicht mit den ursprünglichen Zellen identisch, sondern ist schlechter durchblutet und weniger elastisch als vorher. Oft sind die Narben auch erhaben, und es sind Farbabweichungen zur umgebenden Hautzellen möglich.

Deshalb gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, um Narben zu pflegen und diese im besten Fall nahezu verschwinden zu lassen.

Wundververschluss
Wundverschluss mit neu gebildeter, rosa Haut und Gefäßen
Errötete oder hypertrophe Narbe
Errötete oder hypertrophe Narbet
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Was tun? Tipps, Tricks & Ratschläge für Wunden

Beste Wundversorgung und Verhinderung von Narbenbildung

Narbenbildung vollständig zu verhindern ist bei größeren Wunden kaum möglich. Die Verwendung von klassischen Pflastern führt zur Bildung von Wundschorf, der immer eine Narbe zurücklässt.

Glücklicherweise können Sie aber auf andere Art und Weise etwas dafür tun, um Narbenbildung bei Wunden zu vermeiden. Möglich ist das dank neuester Technologien und medizinischen Know-hows. Wer clever ist, macht sich beides zu Nutze – mit der Entscheidung für das richtige Pflaster. Pflaster wie Hansaplast Schnelle Heilung, die auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen und dem Prinzip der feuchten Wundheilung basieren, helfen dabei, das Risiko von Narbenbildung zu reduzieren und tragen zum schnellen Heilen der Wunde bei.

Wundheilung nach wissenschaftlichem Fortschritt: Feuchte Wundheilung
Die optimale Methode, eine Wunde zu versorgen: ein Pflaster, das feuchte Wundheilungsbedingungen schafft. Warum ist das besser, als die verletzten Hautzellen an der Luft heilen zu lassen? Pflaster mit feuchter Wundheilung...

  • beschleunigen die Wundheilung
  • verhindern, dass sich Wundschorf bildet
  • halten Ihre Wunde weich und geschmeidig
  • reduzieren das Risiko von Narbenbildung
  • sind zudem besonders hautfreundlich

Wollen Sie mehr darüber erfahren? Dann lesen Sie hier weiter: Feuchte Wundheilung? 5 Gründe die dafür sprechen

Feuchte Wundheilung & die Reduzierung von Narbenbildung

Klinische Studien belegen, dass Wunden unter feuchten Wundheilungsbedingungen schneller heilen und Schorfbildung verhindern. Warum? Weil unter feuchten Wundheilungsbedingungen Zellwachstum und -migration gefördert werden. Die Bildung von neuem Gewebe wird optimiert. Zudem bietet das Wundsekret wichtigen Botenstoffen und Proteinen ideale Bedingungen, um einen koordinierten Heilungsprozess sicherzustellen und Narbenbildung zu vermeiden. Hansaplast Schnelle Heilung basiert auf dieser fortschrittlichen Technologie, die sowohl eine ideale Temperatur als auch den optimalen Feuchtigkeitshaushalt der Wunde für eine rasche Wundheilung sicherstellt.

Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass feuchte Wundversorgung Narbenbildung reduziert. Als anerkannte und wissenschaftlich belegte Methode finden Produkte, die auf dem Prinzip der feuchten Wundheilung basieren, in medizinischen Fachkreisen und Krankenhäusern Anwendung. Diese Art von Pflastern bietet das natürliche Wundmilieu, das es dem Körper ermöglicht, eine Wunde rasch und problemlos zu heilen und das Risiko von Narbenbildung zu vermeiden.

Hansaplast Pflaster Schnelle Heilung
Das Hansaplast Pflaster Schnelle Heilung mit antiseptischer Wundauflage © Hansaplast

Die feuchte Wundheilung ist die optimale Art,
um Ihre Haut zu behandeln, weil ...

  • sie eine feuchte Umgebung bietet, so dass sich kein Schorf bildet und die Zellen schneller wandern und sich teilen.
  • sie eine bis zu 50% schnellere Heilung der Wunden ermöglicht.
  • sie den gesamten Heilungsprozess verbessert, da sie die Wunde feucht, die Haut flexibel und jede Bewegung schmerzfrei hält.
  • sie das Risiko der Narbenbildung reduziert, was zu einem besseren kosmetischen Ergebnis nach kleinen Verletzungen (auch nach kleineren Operationen oder Muttermalent-
    fernungen) führt.

*Wigger-Alberti W. et al. J Wound Care 2009 Mar; 18 (3):123-28, 131; 18

Feuchte Wundheilung
Die Bedingungen für feuchte Wundheilung zu schaffen ist sehr einfach: Mit dem Hansaplast schnelle Heilung für erhöhte Zellenregenerierung.

Klinische Studien

Auch die Wirkung des Hansaplast Narben Reduktion Pflaster wird durch klinische Studien belegt. Wollen Sie mehr darüber erfahren? Das komplette PDF mit allen Studien können Sie hier downloaden.
Studien Hypertrophe Narben
Klopp R et al., Journal of Wound Care 200; 9(7):319-324
Mensing H. et al., Aktuelle Dermatologie 2003; 29:230-235
Schmidt, A. et al., Treating. Journal of Wound Care 2001;10(5):149-153
Wigger-Alberti W et al., Journal of Wound Care 2009; 18(5):208-14
Noch ein Plus: Hansaplast Schnelle Heilung Pflaster können zwei Tage oder länger auf der Wunde verbleiben. Das Pflaster zu häufig zu wechseln würde den wichtigen Heilungsprozess stören bzw. ihn unterbrechen. Achten Sie auf die richtige Anwendung, um Narbenbildung zu vermeiden.

Narben vermeiden – leicht gemacht

Narben gänzlich zu verhindern ist kaum möglich, wenn Hautzellen einmal verletzt wurden. Jedoch können Sie eine Menge dafür tun, um das Risiko einer Narbenbildung zu reduzieren, sodass Sie sich in Ihrer Haut bald wieder wohlfühlen:
Tipp 1

Vermeiden Sie Solarien-
besuche und UV-Strahlung wenn Sie eine frische Wunden haben. Der Lichteinfluss kann sowohl den Heilungsprozess als auch Farbe und Beschaffenheit des Narbengewebes beeinträchtigen.

Tipp2
Halten Sie die Haut nach dem Abschluss der Wundheilung und dem Wundverschluss z.B. durch Cremes weich und geschmeidig.
Tipp 3
Das Hansaplast Narben Reduktion Pflaster kann ebenfalls zur Narbenreduktion beitragen. Regelmäßig angewendet, reduziert dieses Spezial-Pflaster die Sichtbarkeit erhabener geröteter Narben innerhalb von acht Wochen.
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Verwenden Sie einfach ein spezielles Pflaster, das auf dem Prinzip der feuchten Wundheilung basiert und die natürliche Zellenregenerierung unterstützt. Das Hansaplast Sortiment bietet eine große Auswahl modernster Pflaster, die diese idealen Wundheilungsbedingungen bieten – und sogar dem Risiko von Narbenbildung vorbeugen.


Vorbeugung – wie man Narben effektiv vorbeugt

Wie Sie kleinere Wunden und Schnitte vermeiden? Fast unmöglich – Sie brauchen bloß über die Bordsteinkante zu stolpern oder mit einem stumpfen Messer abzurutschen, schon ist es passiert. Unsere Hautzellen können ganz schöne Sensibelchen sein.

Trotzdem gibt es ein paar Tipps, die Sie im Alltag befolgen können, um Narben von vornherein zu vermieden.

Tipps

  1. Vorsichtig und umsichtig sein im Umgang mit scharfem Werkzeug. Dort, wo angeraten, Schutzkleidung tragen.

    Vorbeugung
  2. Bei der Küchenarbeit und beim Kochen immer vom Körper weg schneiden. Scharfe Messer sind übrigens weniger gefährlich als stumpfe, da sie schneller und exakter durchschneiden und nicht so leicht abrutschen.
    Kochen
  3. Scheren immer mit der stumpfen Seite übergeben.
    Schere
  4. Natürlich ist es nicht möglich, alle Schnitte und Abschürfungen zu verhindern. Mit  einem gut ausgestatteten Erste-Hilfe-Schrank sind Sie aber gut auf kleine Unfälle und Missgeschicke vorbereitet. Hier finden Sie ein paar Tipps.

    Erste Hilfe
Den Wundschorf in Ruhe lassen! Sofort, nachdem Sie sich eine Schnitt- oder Schürfwunde zugezogen haben, beginnt Ihr Organismus bereits mit dem Heilungsprozess für die Wunde: Weiße Blutzellen bekämpfen die Bakterien, rote Blutkörperchen sowie Fibrin und Thrombozyten beginnen, die Wunde zu verschließen (Granulation). So entsteht innerhalb kürzester Zeit eine harte Kruste auf der Wunde, der Wundschorf. Diesen zu entfernen hieße, die Wunde nicht nur wieder zu öffnen, sondern auch dafür zu sorgen, dass es zu bleibenden Spuren in Form einer möglichst zu vermeidenden Narbe kommen kann. Daher tapfer sein und Finger weg vom Wundschorf. Ihre Hautzellen werden es Ihnen danken und Ihre Wunde wird schneller heilen!
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Konsultieren Sie einen Arzt, wenn es sich um eine tiefe Wunde handelt, die Wunde stark blutet oder Sie Anzeichen einer Infektion bemerken, wie z.B. Rötung, Schwellung, Schmerzen oder Überwärmung. Suchen Sie ebenfalls einen Arzt auf, wenn Sie nicht in der Lage sind, die Wunde selber zu reinigen oder Fremdkörper aus der Wunde entfernt werden müssen.

Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass zwar alle o.g. Tipps und Ratschläge mit Sorgfalt zusammengestellt wurden, aber keineswegs medizinische Beratung und Behandlung ersetzen können. Lesen Sie bitte immer die Anwendungshinweise bzw. Packungsbeilagen unserer Produkte sorgfältig durch. Wichtig: Wenden Sie sich bei Fragen zur Wundbehandlung an medizinisches Fachpersonal.

Die Informationen dieser Website sind nicht als Grundlage für Selbst-Diagnose, Behandlung und Medikation gedacht. Sollten Sie ein gesundheitliches Problem haben oder vermuten, suchen Sie auf jeden Fall einen Arzt auf und folgen Sie seinem Rat unabhängig von den Informationen, die Sie auf dieser Webseite erhalten haben.