Narbenbildung vermeiden
Narbenpflege leicht gemacht
Narben können leicht entstehen und makelloser Haut schnell einen Strich durch die Rechnung machen. Erfahren Sie hier, wie Sie die Narben richtig pflegen und von vornherein vermeiden.
Ob es ein Sturz die Treppe herunter war, ein Autounfall oder eine Operation: Es gibt so einige Vorfälle, Unfälle und Missgeschicke im Leben, die ihre Spuren in Form kleiner oder großer Narben zurücklassen.

Fast jeder hat eine oder mehrere Narben, die eine solche Geschichte erzählen.
Das ist die Sache mit Wunden: Sie schmerzen nicht nur manchmal beim Verheilen. Auch nach der Heilung hat man noch etwas von ihnen – in Form einer Narbe.
Und auch wenn ein Indianer keinen Schmerz kennt, und Narben manchmal als Tapferkeitssymbol dienen, sind sie nicht immer erwünscht.

Hier erfahren Sie alles, was Sie über Narbenbildung wissen sollten, und wie Sie Narben mit der richtigen Pflege schon von vornherein vermeiden können.

Für alle Fälle gewappnet

Am besten ist es, Unfällen direkt vorzubeugen und es gar nicht erst zu kleineren und größeren Wehwehchen kommen zu lassen. Doch weil auch mit Achtsamkeit schnell kleine Hoppalas passieren, haben wir in Kooperation mit dem Österreichischen Roten Kreuz eine Newsletter-Serie für Erste Hilfe bei Babys und Kindern erarbeitet. Entdecken Sie in neun Newslettern, wie Sie den Alltag für Ihre Kinder sicherer machen und bei Unfällen aller Art vorgehen.

 

Baby Newsletter Serie

So entstehen Narben

Narbenbildung ist ein völlig natürlicher Vorgang, der automatisch immer dann abläuft, wenn die Wunde heilt und Hautzellen regeneriert werden. Und dies findet nicht nur nach Operationen statt. Schon ein Stolperer kann für eine Schnitt- oder Schürfwunde ausreichend sein. Auch diese lassen manchmal kleine Narben zurück. Unterschiedliche Arten von Narben bilden sich jedes Mal dann, wenn die Zellen der äußeren Hautschicht, der Epidermis, geschädigt wurden und auch tiefere Hautschichten betroffen sind.
Frau mit Narbe am Arm
Schon kleine Wunden hinterlassen Narben.
Der Organismus ist dann meist nicht in der Lage, die Zellen vollständig zu regenerieren und die Haut exakt so wiederherzustellen, wie sie einmal war. Stattdessen wird die Wunde durch sogenanntes Granulationsgewebe ersetzt. Kollagene Bindegewebsfasern füllen die Wunde von innen her auf, schließen sie und helfen, die betroffene Hautstelle wiederherzustellen. Dieser natürliche Reparaturvorgang des Körpers findet unmittelbar, nachdem die Hautzellen verletzt werden, statt. Mit der richtigen Narbenpflege fördern Sie jedoch die Bildung von schönem Narbengewebe und die Narbe ist möglicherweise gar nicht mehr sichtbar.

Narbenpflege bei bereits geschlossenen Wunden

Auch nachdem die Wunde bereits geschlossen ist, folgt eine Phase der Reorganisation des Narbengewebes und der Kollagenfasern.
Das neue Gewebe ist allerdings nicht mit den ursprünglichen Zellen identisch. Es ist schlechter durchblutet und weniger elastisch als vorher. Oft sind die Narben auch erhaben, und es sind Farbabweichungen zu umgebenden Hautzellen möglich.
Deshalb gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, um Narben zu pflegen und diese im Idealfall nahezu verschwinden zu lassen.
teilweise verheilte Narbe
Narbenbehandlung startet schon vor der Wundheilung.
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Wie Sie Narbenbildung verhindern

Narben gänzlich zu verhindern ist leider kaum möglich, wenn Hautzellen einmal verletzt wurden. Speziell, wenn es sich um größere Wunden handelt. Umso wichtiger ist daher die richtige Narbenpflege für schönere Narben. Wenn Sie klassische Pflaster bei Wunden verwenden, führt dies zur Bildung von Wundschorf. Dadurch bleibt, bei so gut wie allen Fällen, eine Narbe zurück. Dank neuester Technologien und medizinischen Know-hows können Sie Narbenbildung allerdings vorbeugen und idealerweise sogar ganz vermeiden.

Ideale Wundversorgung zur Vorbeugung von Narben

Ein maßgeblicher Faktor für die Verhinderung von Narbenbildung ist die Entscheidung für das richtige Pflaster. Pflaster wie Hansaplast Schnelle Heilung, die auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen und dem Prinzip der feuchten Wundheilung basieren, helfen Ihnen, das Risiko von Narbenbildung zu reduzieren und tragen durch die richtige Narbenpflege zum schnellen Heilen der Wunde bei.
Wunden mit Pflaster zur schnellen Heilung versorgt
Wundheilung durch die richtige Narbenbehandlung beschleunigen.

Feuchte Wundheilung

Die optimale Methode, eine Wunde zu versorgen: ein Pflaster, das feuchte Wundheilungsbedingungen schafft. Pflaster mit feuchter Wundheilung beschleunigen die Wundheilung und verhindern die Bildung von Wundschorf. Dadurch halten Sie Ihre Wunde weich und geschmeidig, und mindern das Risiko von Narbenbildung. Feuchte Wundheilung verbessert den gesamten Heilungsprozess, da sie die Wunde feucht, die Haut flexibel und jede Bewegung schmerzfrei hält.
gestürztes Kind mit aufgeschürften Knie
Narben entstehen auch schon durch kleine Wehwehchen.

Richtige Narbenpflege: Das Risiko von Narbenbildung reduzieren

  1. Vermeiden Sie UV-Strahlung, wenn Sie eine frische Wunde haben. Der Lichteinfluss kann sowohl den Heilungsprozess als auch Farbe und Beschaffenheit des Narbengewebes beeinträchtigen.
    Frau mit überkreuzten Armen
  2. Halten Sie die Haut nach dem Abschluss der Wundheilung und dem Wundverschluss z. B. durch Narbencremes weich und geschmeidig. Eincremen reicht als Narbenpflege und es ist keine weitere Narbenbehandlung notwendig.
    Frau cremt Knie ein
  3. Das Hansaplast Narben Reduktion Pflaster kann ebenfalls zur Narbenreduktion beitragen. Regelmäßig angewendet, reduziert dieses Spezial-Pflaster die Sichtbarkeit erhabener geröteter Narben innerhalb von acht Wochen.
    Frau cremt Knie ein
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Wie Sie Narben effektiv vorbeugen

Wie Sie kleinere Wunden und Schnitte vermeiden? Fast unmöglich – Sie brauchen bloß über die Bordsteinkante zu stolpern oder mit einem stumpfen Messer abzurutschen, schon ist es passiert. Unsere Hautzellen können ganz schöne Sensibelchen sein. Trotzdem gibt es ein paar Tipps, die Sie im Alltag befolgen können, um Narben von vornherein zu vermeiden.

Unsere Tipps

  1. Seien Sie vorsichtig und umsichtig im Umgang mit scharfem Werkzeug. Dort, wo angeraten, Schutzkleidung tragen.
    Vorbeugung
  2. Bei der Küchenarbeit und beim Kochen immer vom Körper weg schneiden. Scharfe Messer sind übrigens weniger gefährlich als stumpfe, da sie schneller und exakter durchschneiden und nicht so leicht abrutschen.
    Kochen
  3. Sehr wichtig für Ihre Kinder ist das Übergeben von Scheren immer mit der stumpfen Seite. Auch soll nie mit scharfen Gegenständen in der Hand gelaufen werden.
    Schere
  4. Natürlich ist es nicht möglich, alle Schnitte und Abschürfungen zu verhindern. Mit einem gut ausgestatteten Erste-Hilfe-Schrank sind Sie aber gut auf kleine Unfälle und Missgeschicke vorbereitet.
    Erste Hilfe
Zusätzlich ist es wichtig, Wundschorf in Ruhe zu lassen! Sofort, nachdem Sie oder Ihre Kinder sich eine Schnitt- oder Schürfwunde zugezogen haben, beginnt Ihr Organismus bereits mit dem Heilungsprozess für die Wunde: Weiße Blutzellen bekämpfen die Bakterien, rote Blutkörperchen sowie Fibrin und Thrombozyten beginnen, die Wunde zu verschließen (Granulation). So entsteht innerhalb kürzester Zeit eine harte Kruste auf der Wunde – der Wundschorf. Sollten Ihre Kinder diese zum Beispiel öfter wegkratzen, so öffnen sie die Wunde immer wieder auf ein Neues. Dadurch kommt es meistens zu bleibenden Spuren in Form einer Narbe.
Daher tapfer sein und Finger weg vom Wundschorf. Ihre Hautzellen werden es Ihnen danken und Ihre Wunde wird schneller heilen!
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Wann Sie Ihren Arzt aufsuchen sollten

Wenn es sich um eine tiefe Wunde handelt, oder die Wunde stark blutet, empfehlen wir Ihnen, Ihren Arzt zu konsultieren.
Auch Anzeichen einer Infektion, wie z. B. Rötung, Schwellung, Schmerzen oder Überwärmung, sollten Sie vom Hausarzt abklären lassen.
Oftmals ist es sinnvoll, Ihren Arzt aufzusuchen, wenn Sie sich bei der Reinigung der Wunde unsicher sind. Die Entfernung von Fremdkörpern aus der Wunde sollten Sie auch Ihrem Arzt anvertrauen.
Arztbesuch zur Wundbehandlung und Narbenvorbeugung
Arztbesuche sind auch zur Narbenvorbeugung sinnvoll.
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Die Narbenpflege sollten Sie also immer mit Sorgfalt durchführen. Es ist wichtig, sich selbst und auch seinen Kindern bewusst zu machen, wie mit Wunden umzugehen ist. Wenn Sie unsere Tipps und Ratschläge beachten, können Sie Narbenbildung vorbeugen und auch zukünftig für ein makelloses Hautbild sorgen. Bei größeren Wunden oder Unsicherheiten Ihrerseits legen wir Ihnen jedoch ans Herz, Ihren Arzt aufzusuchen und sich professionelle Beratung und Behandlung einzuholen.