Vor allem in der kalten Jahreszeit macht sie sich vermehrt bemerkbar: trockene Haut! Wenn Sie über das ganze Jahr hinweg mit trockenen Händen und rissigen Fingerkuppen zu kämpfen haben, kann es sein, dass Sie generell zu trockener Haut neigen. Beschränkt sich dies auf trockene Fingerkuppen, so nennt man das in der Fachsprache auch „Pulpitis sicca“. Wir erläutern die Gründe dafür und verraten Ihnen, was Sie dagegen tun können.

Was ist Pulpitis Sicca?

Bei Pulpitis Sicca handelt es sich um ein Fingerkuppenekzem. Personen mit Pulpitis Sicca neigen zu trockener Haut an den Fingern und folglich zu immer wieder einreißenden Fingerkuppen, die mit großen Schmerzen verbunden sind. Rissige Fingerkuppen können unseren Alltag ganz schön einschränken. Vor allem, wenn gewisse Stellen nicht zum Verheilen kommen. Dies kann letztendlich dazu führen, dass die Risse an den Fingern immer tiefer werden und zu bluten beginnen. Wie es überhaupt zu der Trockenheit und den Einrissen kommt, erfahren Sie im nächsten Absatz.
Seitenanfang

Ursachen für rissige Fingerkuppen

Meistens lassen sich eingerissene Fingerkuppen auf extreme Trockenheit oder eine hohe Belastung der Hände zurückführen, was vor allem im Winter häufig vorkommt. Manche Personen haben eine familiäre Veranlagung zu schnell austrocknender Haut. Für diese Menschen ist das Risiko von eingerissenen Fingerkuppen speziell im Bereich der Fingerspitzen sehr hoch. Die Haut an unseren Fingerkuppen ist eine der empfindlichsten und sensibelsten Stellen. Deswegen werden die Verletzungen und Risse an den Fingerspitzen als besonders schmerzhaft und im Alltag sehr störend wahrgenommen.

Die häufigsten äußeren Einflüsse für rissige Fingerkuppen

  1. Der häufigste Auslöser für rissige Fingerkuppen und trockene Hände ist zu häufiges Händewaschen. Hierbei spielt die Seife die ausschlaggebende Rolle, da sie in Verbindung mit dem Wasser die natürliche Fett- und Schutzschicht unserer Haut angreift.
  2. Arbeiten Sie mit Säuren wie Putzmitteln und verwenden dabei keinen Schutz für Ihre Hände? Dies führt früher oder später zu eingerissenen Fingerkuppen. Wir empfehlen Ihnen, dabei Handschuhe zu tragen. Ihre Hände werden Ihnen dafür danken.
  3. Sie kennen es bestimmt: Im Winter sind Sie mit Ihrer Familie draußen und nach einer Weile spüren Sie regelrecht, wie trocken Ihre Hände sind. Vor allem, wenn Sie keine Handschuhe tragen. Kalte Luft trocknet unsere Hände schneller aus und begünstigt somit das Entstehen von Rissen an den Fingerkuppen.
  4. Letztendlich können auch allergieauslösende Stoffe für rissige Fingerspitzen und trockene Haut an den Fingern verantwortlich sein. Dies erkennen Sie im Normalfall daran, dass Ihre Haut nicht nur rissig, sondern auch schuppig wirkt.

Vitaminmangel als Auslöser für eingerissene Fingerkuppen

Bedingt kommt es auch vor, dass Sie bei einem Vitamin A und C Mangel rissige Haut um Ihre Finger erkennen können. Allerdings lassen sich eingerissene Fingerkuppen nicht immer gleich auf einen Vitaminmangel zurückführen. Dieser wird oft durch andere Indikatoren festgestellt, bevor es überhaupt zu Rissen in der Haut kommt.
Pulpitis Sicca durch Vitaminmangel
Vitaminmangel führt zu eingerissenen Fingerkuppen.

Hauterkrankungen als Ursachen für Risse an den Fingern

Oft können auch Hauterkrankungen wie Pilzinfektionen und Neurodermitis an den Fingerspitzen ihr Übel treiben. Hierbei treten meist Hautrötungen als Folge auf, die Risse an den Fingerkuppen bleiben eher oberflächlich und reißen nicht bis in tiefe Hautschichten ein. Falls Sie befürchten, dass Hauterkrankungen Ursache für Ihre eingerissene und trockene Haut sind, sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen.
Neurodermitis Ursache eingerissene Fingerkuppen
Rissige Fingerkuppen durch Neurodermitis.
Seitenanfang

Rissige Fingerkuppen behandeln

So wie den Rest unserer Haut müssen wir auch Hände, Fingerspitzen und unser Nagelbett pflegen. Vor allem wenn bereits akute Probleme durch rissige Fingerkuppen bestehen, sollten Sie eine ideale Pflege anstreben.

 

Wenn Sie mit eingerissenen Fingerkuppen zu kämpfen haben, die nicht und nicht verheilen wollen, sollten Sie diese mithilfe von Pflastern vor äußeren Einflüssen schützen. Dies hilft nicht nur, um den Heilungsprozess zu beschleunigen, sondern vermindert auch das Risiko, dass sich tiefere Risse bilden und diese immer wieder neu einreißen. Allerdings sollten Sie bei der Verwendung von Pflastern darauf achten, dass Sie diese nicht zu fest anbringen. Dadurch können Sie nämlich zusätzliche Schmerzen verursachen.

Seitenanfang

Hausmittel gegen eingerissene Fingerkuppen

Honig und Bienenwachs sind natürliche Inhaltsstoffe, die in vielen Cremen und Salben bereits enthalten sind. Diese Hausmittel beheben zwar Ursachen wie Hauterkrankungen und allergiebedingte eingerissene Fingerspitzen nicht, allerdings können die Pflegestoffe Ihre Beschwerden bezüglich ausgetrockneter Haut lindern.

 

Hierzu mischen Sie am besten etwas Honig mit Joghurt und tragen dies auf die betroffene Stelle auf. Auch eine Olivenöl-Joghurt-Mischung, wird Ihrer Haut Feuchtigkeit spenden.

Seitenanfang

Was tun bei Hautriss am Daumen?

Wenn der Riss am Daumen nicht heilt, empfehlen wir den Gebrauch von pH-neutraler Seife. Achten Sie zudem darauf, Ihre Hände nicht zu häufig zu waschen oder desinfizieren. Behandeln Sie zudem die Hände vor dem Schlafen mit einer Creme und tragen Sie während des Schlafens Baumwollhandschuhe.
Seitenanfang

Pflaster für eingerissene Fingerkuppen

Bei Entzündungen gilt es, die Wunde mit guten Pflastern abzukleben, um das Eindringen von Keimen zu minimieren. Das Pflaster hilft auch, den Riss etwas zusammenzudrücken, was Schmerzen und Druckempfindlichkeiten lindert. Unsere Produktempfehlungen: Die elastischen Fingerkuppen Pflaster und der selbsthaftende Fingerverband von Hansaplast. 

Fingerkuppen Strips und Fingerverband
Für kleine Wunden an den Fingern geeignet.
Seitenanfang

Eingerissene und trockene Haut ≠ eingerissene Nägel

Eingerissene Fingernägel und eingerissene Fingerkuppen sind nicht miteinander zu vergleichen. Sie sind nicht nur unterschiedlich zu behandeln, sondern liegen auch anderen Ursachen zugrunde:
Seitenanfang

Eingerissene Fingernägel

Bei eingerissenen Nägeln handelt es sich eher um ein kosmetisches Problem als ein medizinisches. Trotzdem können brüchige Nägel langfristig zur Qual werden. Einerseits besteht die Gefahr, dass diese bis in den Bereich des Nagelbetts einreißen und somit auch große Schmerzen verursachen. Anderseits ist es oft ärgerlich, wenn die Nägel nie eine richtige Länge erreichen, da diese immer zuvor abbrechen. Daher sollten Sie auch bei Ihren Nägeln auf eine ideale Pflege achten.

Gründe für leicht einreißende Fingernägel

Grundsätzlich sollten Sie sich bei eingerissenen Fingernägeln keine Sorgen machen. Oft bleibt man einfach mit dem Nagel hängen und schon ist dieser eingerissen. Irgendwann brechen Nägel auch von selber ab, wenn diese zu lang sind, da sie sonst eine Behinderung im Alltag wären. Wenn Sie allerdings oft mit eingerissenen Nägeln zu kämpfen haben und diese gar brüchig erscheinen, kann es sein, dass Ihre Nagelstruktur schwach ist.

Nagelfeile führt zu rissigen Fingerkuppen
Eingerissene Fingernägel durch Pflege vermeiden.

Dies führt zu schnellen Brüchen der Nägel und kann bereits bei geringer Belastung des Nagels ausgelöst werden. Gründe für brüchige und schnell einreißende Fingernägel sind beispielsweise ungeeignete Bewegungen beim Feilen des Nagels, häufige Verwendung von Nagellack und die Anbringung künstlicher Nägel.

Eingerissene Fingernägel vermeiden und behandeln

Grundsätzlich sind eingerissene Fingernägel nicht speziell zu behandeln. Schneiden Sie den eingerissenen Nagel ab oder feilen Sie ihn wieder in die gewünschte Form, sofern er komplett abgerissen ist. Arztbesuche sind normalerweise nicht notwendig. Nur wenn der Nagel bis tief ins Nagelbett eingerissen oder abgebrochen ist, empfehlen wir Ihnen, einen Arzt aufzusuchen. 

 

So wie in vielen Fällen empfiehlt es sich, ausreichend vorbeugende Maßnahmen zu treffen, sodass Sie Ihre Nagelstruktur erst gar nicht schwach werden lassen. Wenn Sie folgende Tipps befolgen, werden eingerissene Fingernägel keine Belastung für Sie sein:

  1. Feilen Sie Ihre Nägel nicht in eine zu spitze, oder zu kantige Form, damit Ihr Nagel nicht an Gegenständen hängen bleibt.
  2. Verwenden Sie keine Nagelhärter, da zu harte Nägel leichter komplett abbrechen. Weiche beziehungsweise biegsame Nägel können stärker belastet werden und reißen daher seltener ein.
  3. Greifen Sie zu Nagelölen, wenn Sie ihren Fingernägeln etwas Gutes tun wollen. Das beugt eingerissenen Nägeln vor, da das Öl in die Nagelstruktur eindringt und diese flexibler und widerstandsfähiger macht.
Seitenanfang

Cremen gegen trockene Haut an den Fingern

Wenn Sie zu den Personen gehören, die zu trockener Haut neigen, sollten Sie in Zukunft auch Ihre Hände nicht vernachlässigen. Am besten verwenden Sie dazu Cremen und Öle, deren Inhaltsstoffe den natürlichen Fetten der Haut ähneln. Zum Beispiel Sheabutter, urea-haltige Cremen oder auch Salben, die Lanolin enthalten, wirken Wunder bei trockener Haut.

 

Trockene und eingerissene Fingerkuppen fallen Ihnen mit unseren Tipps nicht mehr zur Last! Wenn Sie bereits dabei sind, Ihre Handpflegeroutine zu perfektionieren, sollten Sie auch eingerissene und entzündete Nagelhaut nicht außer Acht lassen. Entzündungen an der Nagelhaut können uns im Alltag einschränken und zusätzlich Schmerzen verursachen. Vergessen Sie dabei nicht auf Ihre Füße. In unserem Hansaplast Artikel erfahren Sie, wie Sie diese optimal pflegen.


Seitenanfang

Jetzt kostenlos den Hansaplast Newsletter abonnieren und alle Vorteile sichern!

Als Abonnent des Hansaplast Newsletters profitieren Sie von zahlreichen Vorteilen. Sie werden nicht nur als Erstes über alles Wissenswerte informiert, sondern erhalten regelmäßige Einladungen zu Gewinnspielen sowie wertvolle Tipps zur Wundversorgung.

  • Nehmen Sie an attraktiven Gewinnspielen teil
  • Erhalten Sie aktuelle News vor allen anderen

Mit einem Klick auf "Jetzt abonnieren" gelangen Sie zur Anmeldeseite.