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Das richtige Pflaster für jede Wunde – Schnitt, Schürfwunde, Platzwunde & Co.

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Ob beim Kochen, beim Sport oder im Urlaub – kleine Verletzungen passieren schneller als gedacht. Damit du im Ernstfall nicht lange überlegen musst, zeigen wir dir hier, welches Pflaster zu welcher Wunde passt. So bist du für alle Fälle gewappnet.

Worauf du bei der Pflasterauswahl achten solltest

Nicht jedes Pflaster eignet sich für jede Situation. Diese vier Faktoren solltest du bei der Wahl deines Pflasters beachten:

 

 

Tipp: Lege dir am besten ein kleines Sortiment an – so bist du für jede Situation vorbereitet.

Schnittwunde versorgen

Frau schneidet Gemüse mit dem Messer

Wie sie entsteht: durch scharfe Gegenstände wie Messer, Glasscherben oder die Kante eines Blatt Papiers.

Erkennungsmerkmale: glatte, leicht klaffende Wundränder, meist mit Blutung.

Empfohlenes Pflaster: Hansaplast Basispflaster – zum Beispiel das Hansaplast Classic Pflaster.

Aufgepasst: Bei tiefen oder stark blutenden Schnittwunden solltest du zum Arzt – eventuell muss die Wunde genäht werden.

Schürfwunde versorgen

Wie sie entsteht: durch Reibung – etwa beim Sturz vom Fahrrad oder beim Hinfallen am Asphalt.

Erkennungsmerkmale: nur die obere Hautschicht ist betroffen, dafür oft großflächig und schmerzhaft. Häufig mit Schmutz verunreinigt.

Empfohlenes Pflaster: Am besten vorab großzügig den Hansaplast Wundspray auf die gesamte Wunde sprühen und die Wunde reinigen. Hydrokolloid-Pflaster, wie der zweite Haut Schutz von Hansaplast.

Aufgepasst: Bei großflächigen Schürfwunden mit eingedrungenem Schmutz, der sich nicht ausspülen lässt, lieber den Arzt fragen

Risswunde versorgen

Wie sie entsteht: durch spitze Gegenstände bei gleichzeitiger Überdehnung der Haut – etwa wenn man an einem Nagel oder Ast hängenbleibt.

Erkennungsmerkmale: unregelmäßige, gezackte Wundränder. Diese Form erschwert die Heilung.

Empfohlenes Pflaster: Auch hier ist das Hydrokolloid-Pflaster, wie der zweite Haut Schutz von Hansaplast, die beste Wahl.

Aufgepasst: Größere Risswunden gehören in ärztliche Hände – oft müssen die Wundränder chirurgisch korrigiert und genäht werden.

Stichwunde versorgen

Wie sie entsteht: durch schmale, spitze Gegenstände wie eine Nadel, einen Splitter oder einen Nagel.

Erkennungsmerkmale: äußerlich oft nur ein kleiner Punkt, die Tiefe ist aber schwer einzuschätzen.

Empfohlenes Pflaster: Bei oberflächlichen Stichwunden reicht ein Basispflaster, wie beispielsweise das Hansaplast Sensitive Pflaster, welches ideal für empfindliche Haut ist.

Aufgepasst: Bei Verdacht auf eine tiefere Verletzung unbedingt zum Arzt – Organe, Sehnen, Nerven oder Gefäße könnten betroffen sein. Auch der Tetanus-Schutz sollte aktuell sein.

Platzwunde versorgen

Wie sie entsteht: durch stumpfe Gewalteinwirkung an Stellen, an denen die Haut direkt auf dem Knochen aufliegt. Das passiert häufig am Kopf, an den Augenbrauen oder am Schienbein.

Erkennungsmerkmale: klaffende, unregelmäßige Wundränder, meist mit starker Blutung.

Empfohlenes Pflaster: Für die erste Versorgung eignet sich ein saugfähiges Wundpflaster, das gut haftet, wie das Hansaplast Extra Robust Pflaster.

Aufgepasst: Größere Platzwunden, besonders im Kopfbereich, immer ärztlich versorgen lassen. Sie müssen oft genäht oder geklammert werden.

Bisswunde – hier immer medizinische Hilfe aufsuchen

Wie sie entsteht: durch Tier- oder Menschenbisse.

Erkennungsmerkmale: Punkt- oder reißförmige Wunden, oft mit Quetschung des Gewebes.

Empfohlenes Pflaster: Für die Erstversorgung bis zum Arztbesuch eine sterile Wundauflage, kein dauerhaftes Pflaster. Die Wundauflage kannst du mit einer elastischen Fixierbinde befestigen.

Aufgepasst: Bisswunden gehen immer mit hohem Infektionsrisiko einher, denn über den Speichel können hochinfektiöse Keime in die Wunde gelangen. Deshalb gilt: bei jeder Bisswunde zum Arzt.

Brandwunde versorgen

Wie sie entsteht: durch Hitze wie heiße Flüssigkeiten, Herdplatte, Bügeleisen oder Sonne.

Erkennungsmerkmale: Rötung, Schmerz, eventuell Blasenbildung. Je nach Tiefe spricht man von Verbrennungen 1., 2. oder 3. Grades.

Empfohlenes Pflaster: Bei kleinen, oberflächlichen Verbrennungen und Verbrühungen sind Hydrokolloid-Pflaster, wie das Hansaplast Zweite Haut Schutz Pflaster besonders geeignet.

Aufgepasst: Bei Verbrennungen 2. und 3. Grades sowie großflächigen Verbrennungen sofort den Notruf wählen. Schnelles Handeln kann weitere Hautschäden verhindern.

→ Mehr Details findest du in unserem Ratgeber: „Brandwunden richtig versorgen".

Wann du einen Arzt aufsuchen solltest

Bei kleinen Alltagsverletzungen reicht ein Pflaster meist aus. In diesen Fällen solltest du aber besser eine Ärztin oder einen Arzt konsultieren:

  • Die Wunde ist tief oder klafft auseinander.
  • Die Blutung lässt sich nach 10 Minuten Druck nicht stoppen.
  • Du erkennst Anzeichen einer Infektion: Rötung, Schwellung, Überwärmung, pochender Schmerz oder Eiter.
  • Fremdkörper stecken in der Wunde, die du nicht selbst entfernen kannst.
  • Die Wunde wurde durch einen Tier- oder Menschenbiss verursacht.
  • Du bist unsicher, ob dein Tetanus-Schutz noch aktuell ist.
  • Es handelt sich um eine Verbrennung 2. oder 3. Grades oder eine großflächige Brandwunde.

Hinweise

Wir möchten dich darauf aufmerksam machen, dass zwar alle o.g. Tipps und Ratschläge mit Sorgfalt zusammengestellt wurden, aber keineswegs medizinische Beratung und Behandlung ersetzen können. Lies bitte immer die Anwendungshinweise bzw. Packungsbeilagen unserer Produkte sorgfältig durch. Wichtig: Wende dich bei Fragen zur Wundbehandlung an medizinisches Fachpersonal.

Die Informationen dieser Website sind nicht als Grundlage für Selbst-Diagnose, Behandlung und Medikation gedacht. Solltest du ein gesundheitliches Problem haben oder vermuten, suche auf jeden Fall einen Arzt auf und folge seinem Rat unabhängig von den Informationen, die du auf dieser Webseite erhalten hast.

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