Tipps gegen eingerissene Fingerkuppen
Eingerissen Fingerkuppen adé
Trockene Hände, eingerissene Fingerkuppen und eingerissene Nägeln können schnell zur Last werden. Wir schaffen Abhilfe mit unseren Tipps gegen rissige Haut und Trockenheit!

Vor allem zur kalten Jahreszeit kommt es vermehrt vor, dass wir von trockener Haut geplagt werden. Doch dies ist oft nicht nur im Herbst und im Winter der Fall. Wenn Sie über das ganze Jahr hinweg mit trockenen Händen und rissigen Fingerkuppen zu kämpfen haben, kann es sein, dass Sie zu trockener Haut neigen. Beschränkt sich dies auf trockene Fingerkuppen, so nennt man es in der Fachsprache auch „Pulpitis sicca“. Wir erläutern die Gründe dafür und verraten Ihnen, was Sie dagegen tun können.

Eingerissene und trockene Haut ≠ eingerissene Nägel

Eingerissene Fingernägel und eingerissene Fingerkuppen sind nicht miteinander zu vergleichen. Sie sind nicht nur unterschiedlich zu behandeln, sondern liegen auch anderen Ursachen zugrunde.

Eingerissene Fingernägel

Bei eingerissenen Nägeln handelt es sich eher um ein kosmetisches Problem, als ein medizinisches. Trotzdem können brüchige Nägel langfristig zur Qual werden. Einerseits können diese bis in den Bereich des Nagelbetts einreißen und somit auch große Schmerzen verursachen. Anderseits ist es oft ärgerlich, wenn die Nägel nie eine richtige Länge erreichen, da diese immer zuvor abbrechen. Daher sollten Sie auch bei Ihren Nägeln auf eine ideale Pflege achten.
Professionelle Maniküre zur Vorbeugung eingerissener Fingerkuppen
Eingerissene Fingernägel durch Pflege vermeiden.

Gründe für leicht einreißende Fingernägel

Grundsätzlich sollten Sie sich bei eingerissenen Fingernägeln keine Sorgen machen. Oft bleibt man einfach mit dem Nagel hängen und schon ist dieser eingerissen. Irgendwann brechen Nägel auch von selber ab, wenn diese zu lang sind, da sie sonst eine Behinderung im Alltag wären. Wenn Sie allerdings oft mit eingerissenen Nägeln zu kämpfen haben, und diese gar brüchig erscheinen, kann es sein, dass Ihre Nagelstruktur schwach ist. Dies führt zu schnellen Brüchen der Nägel und kann auch schon durch wenig Belastung des Nagels ausgelöst werden. Grund für brüchige und schnell einreißende Fingernägel sind beispielsweise ungeeignete Bewegungen beim Feilen des Nagels, häufige Verwendung von Nagellack und die Anbringung künstlicher Nägel sein.

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Eingerissene Fingernägel vermeiden und behandeln

Grundsätzlich sind eingerissene Fingernägel nicht speziell zu behandeln. Schneiden Sie den eingerissenen Nagel ab oder feilen Sie ihn wieder in die gewünschte Form, sofern er komplett abgerissen ist. Arztbesuche sind normalerweise nicht notwendig. Nur wenn der Nagel bis tief ins Nagelbett eingerissen oder abgebrochen ist, empfehlen wir Ihnen, einen Arzt aufzusuchen. 


So wie in vielen Fällen empfiehlt es sich, ausreichend vorbeugende Maßnahmen zu treffen, sodass Sie Ihre Nagelstruktur erst gar nicht schwach werden lassen. Wenn Sie folgende Tipps befolgen, werden eingerissene Fingernägel keine Belastung für Sie sein:

  1. Feilen Sie Ihre Nägel nicht in eine zu spitze, oder zu kantige Form, damit Ihr Nagel nicht an Gegenständen hängen bleibt.
  2. Verwenden Sie keine Nagelhärter, da zu harte Nägel leichter komplett abbrechen. Weiche beziehungsweise biegsame Nägel können stärker belastet werden und reißen daher seltener ein.
  3. Greifen Sie zu Nagelölen, wenn Sie ihren Fingernägeln etwas Gutes tun wollen. Das beugt eingerissenen Nägeln vor, da das Öl in die Nagelstruktur eindringt und diese flexibler und widerstandsfähiger macht.

Trockene und eingerissene Haut

Neigen Sie zu trockener Haut an den Fingern und folgend zu immer wieder einreißenden Fingerkuppen, wissen Sie bereits wie schmerzhaft dies sein kann. Des Weiteren können eingerissene Fingerkuppen unseren Alltag ganz schön einschränken. Vor allem, wenn gewisse Stellen nicht zum Verheilen kommen. Dies kann letztendlich dazu führen, dass die Risse an den Fingern immer tiefer werden und zusätzlich zu bluten beginnen. Wie es überhaupt zu der Trockenheit und den leichten Einrissen kommt, erfahren Sie im nächsten Absatz.

Trockene und eingerissene Haut auf Händen wird eingecremet
Rissige Haut an den Händen gezielt behandeln.
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Ursachen für trockene und eingerissene Fingerspitzen

Meistens sind eingerissene Fingerkuppen auf extreme Trockenheit oder eine hohe Belastung der Hände zurückzuführen. Trockene Hände sind vor allem im Winter ein häufiges Problem. Manche Personen haben allerdings auch eine familiäre Veranlagung zu schnell austrocknender Haut. Für jene Personen ist das Risiko zu schnell einreißender Haut, speziell im Bereich der Fingerspitzen, sehr hoch. Die Haut an unseren Fingerkuppen ist nämlich mitunter eine der empfindlichsten und sensibelsten Stellen. Deswegen werden die Verletzungen und Risse an den Fingerspitzen als besonders schmerzhaft und im Alltag sehr störend wahrgenommen.

Die häufigsten äußeren Einflüsse für eingerissene Haut an den Fingern

  1. Der wohl am häufigsten eintretende Auslöser für eingerissene Fingerkuppen und trockene Hände ist zu häufiges Händewaschen. Hierbei spielt allerdings eher die Seife die ausschlaggebende Rolle, da sie in Verbindung mit dem Wasser die natürliche Fett- und Schutzschicht unserer Haut angreift.
  2. Arbeiten Sie mit Säuren, wie Zitronen, oder Putzmitteln und verwenden dabei keinen Schutz für Ihre Hände? Dies führt früher oder später zu eingerissenen Fingerkuppen. Wir empfehlen Ihnen, dabei Handschuhe zu tragen. Ihre Hände werden Ihnen dafür danken und ausgetrocknete Haut wird auch kein Problem mehr sein.
  3. Sie kennen es bestimmt: Im Winter sind Sie mit Ihrer Familie draußen und nach einer Weile spüren Sie regelrecht, wie trocken Ihre Hände sind. Vor allem, wenn Sie keine Handschuhe tragen. Kalte Luft trocknet unsere Hände schneller aus und begünstigt somit das Entstehen von Rissen an den Fingerkuppen.
  4. Letztendlich können auch allergieauslösende Stoffe die Auslöser für eingerissene Fingerspitzen und trockene Haut an den Fingern sein. Dies erkennen Sie im Normalfall daran, dass Ihre Haut nicht nur rissig, sondern auch schuppig wirkt.

Vitaminmangel als Auslöser für eingerissene Fingerkuppen

Bedingt kommt es auch vor, dass Sie bei einem Vitamin A und C Mangel rissige Haut um Ihre Finger erkennen können. Allerdings lassen sich eingerissene Fingerkuppen nicht immer gleich auf einen Vitaminmangel zurückführen. Dieser wird oft durch andere Indikatoren festgestellt, bevor es überhaupt zu Rissen in der Haut kommt.
Hände halten Obst
Vitaminmangel führt zu eingerissenen Fingerkuppen.

Hauterkrankungen als Ursachen für Risse an den Fingern

Oft können auch Hauterkrankungen wie Pilzinfektionen und Neurodermitis an den Fingerspitzen ihr übel treiben. Hierbei treten meist Hautrötungen als Folge auf, die Risse an den Fingerkuppen bleiben eher oberflächlich und reißen nicht bis in tiefe Hautschichten ein. Falls Sie befürchten, dass Hauterkrankungen Ursache für Ihre eingerissene und trockene Haut sind, empfehlen wir Ihnen, Ihren Hausarzt aufzusuchen.
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Eingerissene Fingerspitzen und trockene Haut behandeln

So wie den Rest unserer Haut, müssen wir auch Hände, Fingerspitzen und unser Nagelbett pflegen. Vor allem wenn bereits akute Probleme durch eingerissene Fingerkuppen bestehen, sollten Sie die ideale Pflege anstreben.

Tiefe Risse verarzten

Wenn Sie mit eingerissenen Fingerkuppen zu kämpfen haben, die nicht und nicht verheilen wollen, sollten Sie diese mithilfe von Pflastern vor äußeren Einflüssen schützen. Dies hilft nicht nur, um den Heilungsprozess zu beschleunigen, sondern vermindert auch das Risiko, dass sich tiefere Risse bilden und diese immer wieder neu einreißen. Allerdings sollten Sie bei der Verwendung von Pflastern darauf achten, dass Sie diese nicht zu fest anbringen. Dadurch können Sie nämlich zusätzliche Schmerzen verursachen.

Pflaster für eingerissene Fingerspitzen
Verarzten Sie tief eingerissene Fingekuppen.

Hausmittel zur Behandlung eingerissener Fingerkuppen

Honig und Bienenwachs sind natürliche Inhaltsstoffe, die in vielen Cremen und Salben bereits enthalten sind. Diese Pflegestoffe beheben zwar Ursachen wie Hauterkrankungen und allergiebedingte eingerissene Fingerspitzen nicht, allerdings können sie Ihre Beschwerden bezüglich ausgetrockneter Haut lindern.

Hierzu mischen Sie am besten etwas Honig mit Joghurt und tragen dies auf die betroffene Stelle auf. Auch eine Oliven-Öl Joghurt Mischung, wird Ihnen dabei helfen, Ihrer Haut Feuchtigkeit zu spenden und trockene Haut um die Finger zu vermeiden.

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Eingerissenen Fingerkuppen vorbeugen

Auch hier herrscht für uns das Motto – Vorsorgen ist besser als Nachsorgen! Deswegen haben wir Tipps für Sie gesammelt, wie Sie trockene Haut und damit verbundene Risse der Fingerspitzen vermieden werden können.

Cremen gegen trockene Haut an den Fingern

Wenn Sie zu den Personen gehören, die zu trockener Haut neigen, sollten Sie in Zukunft auch Ihre Hände nicht vernachlässigen. Am besten verwenden Sie dazu Cremen und Öle, deren Inhaltsstoffe den natürlichen Fetten der Haut ähneln. Zum Beispiel Sheabutter, Urea-haltige Cremen oder auch Salben die Lanolin enthalten, wirken Wunder, wenn Sie mit trockener Haut zu kämpfen haben.

Frau cremt ihre Hände ein
Trockene und rissige Haut vermeiden.
Trockene und eingerissene Fingerkuppen fallen Ihnen mit unseren Tipps nicht mehr zur Last! Wenn Sie bereits dabei sind Ihre Handpflegeroutine zu perfektionieren sollten Sie auch eingerissene und entzündete Nagelhaut nicht außer Acht lassen. Denn auch Entzündungen an der Nagelhaut kann uns im Alltag einschränken und zusätzlich Schmerzen verursachen. Aber nicht nur die richtige Handpflege ist wichtig. Sie sollten auch Ihre Füße nicht vernachlässigen. 
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