Eine Person verbindet den verletzten Unterschenkel einer anderen Person mit einem weißen Verband.

Pflasterallergie: Symptome, Ursachen und Tipps zum Schutz empfindlicher Haut

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Zuletzt überprüft: August 2026

Pflaster sollen helfen, kleine Schnitte und Schürfwunden im Alltag zu schützen, können bei manchen Menschen aber auch Rötungen, Juckreiz oder Reizungen verursachen. Egal, ob es sich um eine leichte Hautreaktion oder eine Allergie gegen den Klebstoff handelt – wenn Sie die Ursache kennen, können Sie einen passenden Wundschutz für Ihre Haut finden.

In diesem Leitfaden werden die verschiedenen Arten von Pflasterallergien, häufige Symptome und die richtigen Maßnahmen bei einer Reaktion erläutert. Außerdem werden hypoallergene Pflaster vorgestellt, darunter Hansaplast Sensitive 20 Strips, die speziell für empfindliche Haut entwickelt wurden.

Wie äußert sich eine Pflasterallergie?

Eine Pflasterallergie tritt normalerweise an der Stelle auf, an der das Pflaster oder der Klebstoff mit der Haut in Kontakt gekommen ist. Die Symptome können während des Tragens des Pflasters oder nach dessen Entfernung auftreten1.

Zu den typischen Anzeichen einer Pflasterallergie gehören:

  • Rötung.
  • Juckreiz.
  • Ein Hautausschlag, der dem Umriss des Pflasters folgt.
  • Trockene oder schuppige Haut.
  • Leichte Schwellung.
  • Kleine Erhebungen oder Bläschen.

Was löst eine Pflasterallergie aus?

Eine Pflasterallergie wird in der Regel durch eine Reaktion auf Inhaltsstoffe des auf dem Pflaster verwendeten Klebstoffs verursacht. In manchen Fällen können Hautreaktionen auch mit einer Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Materialien zusammenhängen, die im Pflaster selbst enthalten sind. Die häufigste Ursache ist eine Kontaktdermatitis, die durch diese Klebstoffbestandteile ausgelöst wird1.

Diese Reaktionen treten am ehesten bei Menschen mit empfindlicher Haut oder Erkrankungen wie Ekzemen auf2. Sie können auch auftreten, wenn man zu einer anderen Pflastermarke wechselt, da die Klebstoffzusammensetzungen je nach Produkt variieren können3.

Die häufigste Ursache für Reaktionen auf Pflaster ist eine Allergie gegen den Klebstoff, die zu einer Kontaktdermatitis führen kann.

Welche verschiedenen Arten von Pflasterallergie gibt es?

Nicht jede Reaktion auf ein Pflaster ist eine echte Allergie. Je nachdem, wie die Haut auf den Kontakt mit dem Pflaster reagiert, können verschiedene Arten von Hautreaktionen auftreten.

Irritative Kontaktdermatitis

Das ist die häufigste Art von Hautreizung durch Pflaster. Sie tritt auf, wenn die Haut durch den Kontakt mit Klebstoff, Reibung oder Feuchtigkeit gereizt wird und nicht durch eine Immunreaktion4. Bei Menschen mit empfindlicher Haut oder Erkrankungen wie Ekzemen kann diese Art von Reaktion häufiger auftreten.

Allergische Kontaktdermatitis

Die allergische Kontaktdermatitis ist eine echte allergische Reaktion. Das passiert, wenn das Immunsystem auf einen bestimmten Inhaltsstoff im Pflasterkleber reagiert. Zu den Symptomen können Rötungen, Juckreiz, Schwellungen und ein örtlich begrenzter Hautausschlag gehören. Reaktionen können erst mehrere Stunden oder sogar Tage nach dem Kontakt auftreten und bei wiederholtem Kontakt stärker ausgeprägt sein5.

Latexallergie

Manche Pflaster können Naturkautschuklatex enthalten. Menschen mit einer Latexallergie können auf latexhaltige Produkte reagieren, wobei die Reaktionen unterschiedlich stark ausfallen können. In bestimmten Berufen, beispielsweise im Gesundheitswesen oder in der Kosmetikbranche, kommt es häufiger zu Kontakt mit Latex, wobei wiederholter Kontakt das Risiko erhöhen kann, eine Überempfindlichkeit zu entwickeln6.

Warum bin ich plötzlich allergisch gegen Pflaster?

Wiederholter Kontakt mit bestimmten Bestandteilen des Klebstoffs kann die Haut mit der Zeit empfindlicher machen. In manchen Fällen können Reaktionen auch auftreten, wenn man zu einer anderen Pflastermarke oder -zusammensetzung wechselt, da dadurch neue Stoffe hinzukommen können, mit denen die Haut zuvor noch nicht in Kontakt gekommen ist3. Auch Veränderungen des Hautzustands, wie Trockenheit oder erhöhte Empfindlichkeit, können das Risiko für Reaktionen erhöhen.

Wie wird eine Pflasterallergie diagnostiziert?

Eine Pflasterallergie lässt sich oft daran erkennen, wo die Reaktion auftritt, da sich die Symptome typischerweise direkt unter oder um die Stelle herum entwickeln, an der das Pflaster angebracht wurde. Ein Hausarzt kann die Reaktion beurteilen und Sie zum weiteren Vorgehen beraten. Wenn die Symptome unklar sind oder anhalten, kann er Sie an einen Hautarzt oder Allergologen überweisen7. In manchen Fällen können Tests helfen, die Ursache zu ermitteln und zwischen einer allergischen Reaktion und anderen Formen von Hautempfindlichkeit zu unterscheiden.

  • Epikutantest (Patch-Test):Dabei werden mithilfe von Testpflastern kleine Mengen potenzieller Allergene auf die Haut aufgebracht, meist auf den Rücken. Die Haut wird dann über einen längeren Zeitraum beobachtet, um festzustellen, ob eine Reaktion auftritt.
  • Pricktest: Kleine Mengen an Allergenen werden direkt unter die Hautoberfläche eingebracht, um sofortige allergische Reaktionen zu beurteilen. Das kann dabei helfen, Empfindlichkeiten wie beispielsweise eine Latexallergie zu erkennen.

Was tun bei Pflasterallergie?

Wenn Sie eine leichte Reaktion auf ein Pflaster entwickeln, befolgen Sie diese einfachen Schritte:

  1. Entfernen Sie das Pflaster vorsichtig
    Ziehen Sie das Pflaster vorsichtig ab, sobald Sie eine Reizung bemerken, um weitere Beschwerden zu vermeiden.
  2. Reinigen Sie die Haut
    Waschen Sie die Stelle mit milder Seife und Wasser ab, um eventuelle Klebereste zu entfernen, und tupfen Sie die Haut anschließend sanft trocken.
  3. Beruhigen Sie die Stelle
    Tragen Sie eine kühle Kompresse oder eine milde Feuchtigkeitscreme auf, um die Haut zu beruhigen und die Beschwerden zu lindern.
  4. Kratzen Sie nicht
    Versuchen Sie, nicht an der Stelle zu kratzen, da dies die Haut zusätzlich reizen und die Heilung verlangsamen kann8.
  5. Beobachten Sie die Symptome
    Behalten Sie die Haut in den nächsten Tagen im Auge. Wenn die Symptome bei der Anwendung der Pflaster anhalten, sich verschlimmern oder immer wieder auftreten, wenden Sie sich an medizinisches Fachpersonal.

Wie lange dauert eine Pflasterallergie?

Wie lange eine Pflasterallergie anhält, hängt von der jeweiligen Person und der Schwere der Reaktion ab. Leichte Reizungen können sich innerhalb weniger Tage nach dem Entfernen des Pflasters bessern, während allergische Reaktionen länger dauern können, bis sie abklingen3. Wenn die Symptome anhalten oder immer wieder auftreten, solltest Sie ärztlichen Rat einholen.

Hypoallergene Pflaster für empfindliche Haut

Für Menschen mit empfindlicher Haut kann die Wahl eines hypoallergenen Pflasters dazu beitragen, Beschwerden durch herkömmliche Klebstoffe zu lindern.

Hansaplast Sensitive 20 Strips

Hansaplast Sensitive 20 Strips sind speziell für empfindliche Haut entwickelt und bieten hypoallergenen Wundschutz für kleine Alltagswunden. Sie bestehen aus einem weichen, atmungsaktiven Material und verfügen über eine hautfreundliche Klebeschicht, die dafür sorgt, dass das Pflaster gut haftet, dabei aber sanft zur Haut ist und sich leicht und schmerzfrei entfernen lässt.

Zu den wichtigsten Eigenschaften gehören:

  • Hypoallergener Klebstoff für empfindliche Haut.
  • Weiches, atmungsaktives Material.
  • Hautfreundliche Haftung.
  • Schmerzfreie Entfernung.
  • Erhältlich in den Größen XL und XXL für größere Wunden.

Ähnliche Produkte

Hautirritation durch Pflaster: was kann man tun?

Auch wenn es nicht immer möglich ist, eine Pflasterallergie zu verhindern, können die folgenden Maßnahmen das Risiko künftiger Reaktionen verringern9:

  • Achten Sie darauf, dass die Haut sauber und trocken ist, bevor Sie ein Pflaster aufkleben.
  • Nehmen Sie hypoallergene Pflaster, wenn Sie empfindliche Haut haben.
  • Achten Sie darauf, ob Ihre Haut Anzeichen von Reizungen oder Empfindlichkeit zeigt.
  • Vermeiden Sie Produkte, die bei Ihnen schon mal eine Reaktion ausgelöst hat.
  • Suchen Sie einen Arzt auf, wenn die Reaktionen anhalten.

Zusammenfassung: Pflasterallergien verstehen

Eine Pflasterallergie kann Rötungen, Juckreiz und einen örtlich begrenzten Hautausschlag an der Stelle verursachen, an der die Haut mit dem Klebstoff in Kontakt kommt. Diese Reaktionen können mit Hautreizungen, allergischer Kontaktdermatitis oder in manchen Fällen mit einer Latexempfindlichkeit zusammenhängen. Wenn Sie die Anzeichen erkennen und verstehen, was eine Reaktion auslösen könnte, können Sie einen geeigneten Wundschutz für empfindliche Haut auswählen, darunter auch hypoallergene Produkte wie Hansaplast Sensitive 20 Strips.

Häufig gestellte Fragen zur Pflasterallergie (8)

Quellen

  1. Thornton, N. J.; Gibson, B. R.; Ferry, A. M. Contact Dermatitis and Medical Adhesives: A Review. Cureus 2021. https://doi.org/10.7759/cureus.14090
  2. NHS. Contact dermatitis - Causes. nhs.uk. https://www.nhs.uk/conditions/contact-dermatitis/causes/
  3. Atwater, A. R.; Bembry, R.; Liu, B.; Warshaw, E. M.; DeKoven, J. G.; Silverberg, J. I.; Taylor, J. S.; Zug, K. A.; Houle, M.-C.; Belsito, D. V.; Maibach, H. I.; Reeder, M. J.; Sasseville, D.; Dunnick, C.; Fowler, J. F.; Pratt, M. D.; DeLeo, V. A. Medical Adhesive Allergens: Retrospective Analysis of Cross-Sectional Data from the North American Contact Dermatitis Group, 2001-2018. Journal of the American Academy of Dermatology 2021. https://doi.org/10.1016/j.jaad.2021.11.055
  4. Patel, K.; Nixon, R. Irritant Contact Dermatitis — a Review. Current Dermatology Reports 2022, 11 (2). https://doi.org/10.1007/s13671-021-00351-4
  5. Tramontana, M.; Hansel, K.; Bianchi, L.; Sensini, C.; Malatesta, N.; Stingeni, L. Advancing the Understanding of Allergic Contact Dermatitis: From Pathophysiology to Novel Therapeutic Approaches. Frontiers in Medicine 2023, 10 (1184289). https://doi.org/10.3389/fmed.2023.1184289
  6. Nucera, E.; Aruanno, A.; Rizzi, A.; Centrone, M. Latex Allergy: Current Status and Future Perspectives. Journal of Asthma and Allergy 2020, 13, 385–398. https://doi.org/10.2147/jaa.s242058
  7. Contact dermatitis - Diagnosis. nhs.uk. https://www.nhs.uk/conditions/contact-dermatitis/diagnosis/
  8. Practical tips for scratching. Newcastle Hospitals NHS Foundation Trust. https://www.newcastle-hospitals.nhs.uk/services/dermatology/patient-dermatology-information-leaflets/practical-tips-for-scratching/
  9. NHS . Contact dermatitis. NHS. https://www.nhs.uk/conditions/contact-dermatitis/

Haftungsausschluss: Suchen Sie immer einen Arzt auf, wenn die Wunde tief ist, stark blutet oder Anzeichen einer Infektion wie Rötung, Schwellung oder Überwärmung aufweist.

Bitte beachten Sie, dass die Tipps und Ratschläge auf dieser Website, obwohl sie mit großer Sorgfalt zusammengestellt wurden, keinesfalls eine ärztliche Beratung und Behandlung ersetzen. Wenn Sie ein gesundheitliches Problem haben oder vermuten, suchen Sie einen Arzt auf und befolgen Sie den ärztlichen Rat, unabhängig davon, was Sie auf dieser Website erfahren haben.

Lesen Sie die Gebrauchsanweisungen bzw. Beipackzettel unserer Produkte immer sorgfältig durch und befolgen Sie die darin enthaltenen Hinweise. Für weitere Informationen zu unseren Produkten wenden Sie bitte per E-Mail an Hansaplast@Beiersdorf.com.