Brandwunden
Schnell reagieren bei kleinen Verletzungen
Darauf müssen Sie in der Weihnachtszeit achten

Im Haushalt kann es schnell zu kleinen Verletzungen kommen. Besonders in der Küche ist es gefährlich, denn Herd, Backrohr und Toaster sind große Gefahrenquellen für kleine Verbrennungen und Brandwunden. Diese Erfahrung musste auch unser Küchenneuling Paul machen, aber lesen Sie selbst.


ALLES BEGINNT IM NEUEN JAHR

Und wieder einmal ist ein Jahr bald Geschichte und ein neues steht vor der Tür. Natürlich fasse ich mir auch heuer wieder einen guten Vorsatz und hoffe ihn einmal einzuhalten. „Überrasche deine Freundin mit leckeren Keksen“ lautet er diesmal. Meine Mutter, ganz begeistert von der Idee, schenkt mir ein Backbuch und Pflaster mit dem Zusatz „Die Pflaster wirst du brauchen.“ Na, das werden wir erst sehen. 

Brandwunden Vorsorge
Backe, backe Kuchen

Gut, dass ich wahrlich kein Meister in der Küche bin, ist bei Familie und Freunden bekannt. Den Titel meines neuen Backbuchs "Backen für Dummköpfe“ finde ich doch ein wenig übertrieben. So ein bisschen backen kann doch schließlich jeder, oder? Aus diesem Grund steht heute statt gekauften Brownies, Muffins und Kuchen aus dem Supermarkt selbstgebackene Kekse auf dem Programm. Das kann doch nicht so schwierig sein!
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MEINE PREMIERE IN DER KÜCHE

Die Nüsse sind zerhackt, der Teig gerührt und gerollt. Auch das die restlichen Zutaten und das Backblech habe ich vorbereitet. Zum Glück habe ich mich nicht geschnitten – meine Freundin würde mich vermutlich noch morgen auslachen. Die Tipps aus dem Artikel "Sicher beim Kochen" waren hier sehr hilfreich.

 

Brandwunden
Es geht heiß her

Doch dann geht alles schief! Als ich die Kekse ausstampfen will, schürfe ich meinen Finger mit der Keksform. Das tut ganz schön weh, ist aber halb so schlimm, da die Wunde nur oberflächlich ist. Als ich die Kekse vom Blech heben will, fliegt mir ein Keks entgegen - mitten ins Gesicht. Schnell halte ich ein Cool-Pack gegen die Verbrennung, um die Schmerzen zu lindern und eine Brandwunde zu vermeiden. Da piepst auch schon die Eieruhr: Die Kekse wollen aus dem Ofen. Schnell hingelaufen und Backblech rausziehen. Laut lasse ich einen Schmerzschrei los und das Blech mit dem Weihnachtsgebäck fallen. Das kann nur in einer Brandwunde enden!
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ERSTE HILFE

Meine Mutter läuft in die Küche und betrachtet das Chaos. Kekse liegen in der ganzen Küche verstreut und ich stehe mittendrin. Sie erkennt sofort was passiert ist, schnappt mich und hält meinen Arm unter kaltes Wasser. „Bei Verbrennungen zählt jede Sekunde. Am besten hältst du den Arm 8-10 Minuten unter fließendes Wasser“, sagt sie. Während ich die leichte Brandwunde kühle, geht sie ins Bad. Sie kommt zurück und desinfiziert meine Verbrennung mit Hansaplast Wundspray. Nachdem die Wunde getrocknet ist, zaubert sie Pflaster aus ihrer Hosentasche. „Du wirst sehen, der Schmerz wird bald nachlassen.“ 

Brandwunden

Und sie hat Recht, schon bald sitzen wir am Tisch und essen meine ersten, selbstgebackenen Kekse. Trotz der kleinen Unfälle beschließe ich, mit dem Backen weiterzumachen! Aber eine Lehre ziehe ich natürlich trotzdem daraus: Man sollte immer einen Notfallkasten für kleine Brandwunden zuhause haben.

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NICHT NUR BEIM KEKSEBACKEN GEHT’S HEISS HER

Geschenke verpacken, Kamin einheizen, Basteln – in der Weihnachtszeit gibt es allerhand zu tun. Gerade wenn viel Handarbeit gefragt ist, besteht eine erhöhte Verletzungsgefahr. Wir haben nützliche Erste Hilfe Tipps für die Weihnachtszeit für Sie und die ganze Familie, damit es Ihnen nicht so wie Paul ergeht. So wird das Weihnachtsfest einfach perfekt!

Vorsicht beim Backen und Kochen mit der Familie

Sie kennen es bestimmt: An Weihnachten bummeln Sie von Familienessen zu Familienessen. Es wird gequatscht, gesungen, gelacht. Und überall gibt es besonders köstliche Festmahlzeiten, die liebevoll zubereitet werden. Da packt doch die ganze Familie gerne mit an und hilft in der Küche. Strahlende Kinderaugen und gemeinsames Gelächter machen Weihnachten erst zum ganz besonders schönen und besinnlichen Fest.

Wenn Sie mit Kindern kochen, sollten Sie folgende Tipps unbedingt beherzigen.

  1. Lassen Sie Kinder nie mit scharfen Messern hantieren und sorgen Sie dafür, dass kochendes Wasser oder heiße Pfannen nicht von den Kleinen erreicht werden können.
  2. Seien Sie ein gutes Vorbild und erklären Sie Ihren kleinen Helfern, wie man mit spitzen oder heißen Gegenständen in der Küche umgeht und warum man manche Töpfe oder Pfannen nicht einfach angreifen darf.
  3. Lassen Sie die Kinder mitmachen und eigene Aufgaben erfüllen, aber behalten Sie sie immer im Auge.
  4. Sie könnten den Kindern eine eigene Arbeitsfläche, zum Beispiel in einem Schrank einbauen. So vermeiden Sie, dass sie ungewollt auf die Arbeitsfläche greifen.
  5. Reinigungsmittel sollten für die Kinder ebenso nicht zugänglich sein.


Sollte doch mal ein kleines Hoppala passieren, sollten Sie schnell reagieren: Halten Sie die verbrannte Körperstelle unter fließendes Wasser, desinfizieren Sie die Wunde und versorgen Sie sie mit dem Hansaplast Wundspray. Dann kommt noch ein Pflaster drauf. Wie wäre es zum Beispiel mit unseren Star Wars Pflastern? Da gehören kullernde Kindertränen im Nu der Vergangenheit an. Weitere Infos zur Versorgung von Verletzungen bei Kindern können Sie in unserem Artikel „Erste Hilfe für kleine Patienten“ nachlesen.

Auch beim Backen mit Kindern gibt’s so einige Tipps, die Sie beachten sollten. Entdecken Sie in unserem Artikel außerdem ein einfaches Kekse-Rezept für die ganze Familie.

Unsere Tipps fürs Basteln

Ob Sterne, Tannenbaum oder Schneemann: Weihnachtszeit ist auch Bastelzeit. Sie sind selbst gerne kreativ und machen Ihren Lieben mit selbstgemachten Geschenken eine Freude? Das ist großartig und kommt bestimmt sehr gut an. Doch wie schnell kann es passieren, dass man beim Ausschneiden nicht das schöne Zierpapier, sondern den eigenen Finger erwischt? Aua! Mit ihrem atmungsaktiven Material schaffen unsere Hansaplast Fingerstrips hier Abhilfe. Sie sind ideal für kleine Schnittwunden wie diese.

Sollten Sie gemeinsam mit Ihren Kindern basteln, gibt’s auch hier einige wichtige Ratschläge, die Sie beachten sollten:

  1. Suchen Sie sich dem Alter entsprechende Bastelanleitungen aus, zum Beispiel aus dem Internet.
  2. Auch die Werkzeuge, die verwendet werden, sollten an das Alter der Kinder angepasst sein. Achten Sie darauf, dass Ihre Kleinen beispielsweise nur mit Kinderscheren schneiden.
  3. Bewahren Sie selbst Ruhe, auch wenn etwas nicht beim ersten Mal klappt. Sie haben hier eine enorme Vorbildwirkung.
  4. Erklären Sie Ihren Kindern, wie Sie mit spitzem Werkzeug oder Scheren umgehen müssen. Zeigen Sie Ihnen beispielsweise, dass solche Gegenstände immer mit der scharfen/spitzen Seite nach unten gehalten werden müssen.
  5. Nach dem Basteln müssen Scheren und Co. natürlich auch wieder weggeräumt werden, um auch hier das Verletzungsrisiko zu minimieren.


Das alles können Sie Ihren Kindern spielerisch und während des Werkens beibringen und so kleine Verletzungen ganz einfach vermeiden.

Egal ob Kochen, Backen oder Basteln, mit unseren Tipps können Sie die Weihnachtszeit komplett entspannt und vor allem verletzungsfrei genießen.

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