Erste Hilfe
Erste Hilfe
Wissen, worauf es ankommt, wenn etwas passiert: Rettende Tipps und Erste-Hilfe-Know-How bei kleinen Unfällen. Plus: die optimale Wundversorgung

INFO

Erste Schritte, erste Hilfe

Wie schnell ist im Alltag ein Unfall oder eine Ungeschicklichkeit passiert. Wenn es soweit ist, kommt es darauf an, einen kühlen Kopf zu bewahren. Schließlich kann nicht jeder Blut sehen, aber das gehört leider manchmal dazu - selbst bei einem scheinbar harmlosen Messerschnitt in der Küche, der tief ging, kann sehr viel Blut fließen.
In dem Fall kommt es darauf an zu wissen, wie man am besten reagieren soll. Außerdem ist ein gut ausgestatteter Erste-Hilfe-Schrank (zuhause und gegebenenfalls auch im Auto) das A & O. Denn das wird Ihnen helfen, im Ernstfall gut gewappnet zu sein.

UNFÄLLE KANN MAN NICHT VERMEIDEN, WIE AUCH? DOCH MIT EINEM GUT SORTIERTEN ERSTE-HILFE-SCHRANK IST MAN GUT VORBEREITET.

Haben sie einen gut sortierten Erste-Hilfe-Schrank?

Erste Hilfe – die acht goldenen Regeln

  1. Ruhe bewahren.
  2. Immer überprüfen, ob der Unfallort bzw. die Umgebung abgesichert ist (Alarmblinkanlage, Warnweste, Warndreieck). Denn Sie sollten weder sich noch die eventuell verletzte Person weiter gefährden.
  3. Entscheiden Sie, ob medizinische Hilfe vonnöten ist. Im Zweifel rufen Sie bitte den Rettungsnotruf 144.
  4. Falls Sie sich um einen Verletzten kümmern: Beruhigen Sie die Person und bleiben auf jeden Fall bei ihr, bis der Rettungsdienst da ist. Wenn die Person ansprechbar ist, achten Sie auf eine angenehme Lagerung und decken Sie die Person mit einer Decke oder Jacke zu.
    Reagiert die Person nicht, aber atmet normal, dann bringen Sie die verletzte Person in die stabile Seitenlage. Wenn die Person nicht atmet, dann beginnen Sie abwechselnd mit 30 Herzdruckmassagen und 2 Beatmungen.
  5. Beim Eintreffen von medizinischer Hilfe: Geben Sie dem Rettungsdienst Informationen zum Unfallhergang. Soweit Sie über Allergien und eingenommene verschrei-
    bungspflichtige Medikamente des Verletzten Bescheid wissen, sind diese Informationen ebenfalls hilfreich und können wichtige Hinweise liefern.
  6. Wenn möglich, vor der Ersten-Hilfe-Tätigkeit immer Hände waschen und am besten Einweghandschuhe tragen – zu Ihrem eigenen Schutz, und um Infektionen vorzubeugen.
  7. Die Wunde vorsichtig reinigen, indem Sie Verunreinigungen und Schmutzpartikel entfernen. Benutzen Sie das Hansaplast Wundspray und eine sterile Kompresse oder ein sauberes Tuch, oder spülen Sie die Wunde unter fließendem kaltem Wasser aus. Dann die Stelle vorsichtig trockentupfen. Sollten Fremdkörper wie z.B. Glassplitter in der Wunde stecken: nicht selber entfernen - dies sollten Sie medizinischen Fachkräften überlassen.
  8. Ihr Erste-Hilfe-Schrank sollte immer komplett und auf dem aktuellen Stand sein. Denken Sie stets daran, Medikamente oder Verbandsmittel, sofort wieder zu ersetzen. Checken Sie außerdem bei Medikamenten das Verfallsdatum. Tipps, was alles in Ihren Erste-Hilfe-Schrank gehört, finden Sie hier.

Wann brauche ich einen Arzt?

Wann muss ein Arzt gerufen werden? So wissen Sie, wann Sie medizinische Betreuung benötigen. Mit kleineren Verletzungen wie Schnitt- oder Schürfwunden kommt man in der Regel selber gut klar – da reicht der Erste-Hilfe-Schrank (siehe WAS TUN). Doch woran erkennt man, ob ein Arzt oder medizinische Betreuung erforderlich sind?

Sie sollten immer dann einen Arzt konsultieren, wenn Sie unsicher sind oder Zweifel haben, wie schwerwiegend eine Verletzung ist oder darüber, ob die Wunde eventuell genäht werden sollte. Außerdem in folgenden Fällen:

  • Wenn die Wunde klafft, das Blut pulsierend aus der Wunde fließt bzw. Sie die Blutung nicht stillen können
  • Wenn sich die Wunde rötet, schmerzt, anschwillt oder pocht
  • Falls sich Fremdkörper in der Wunde befinden, z.B. Glassplitter
  • Falls es sich um eine menschliche oder tierische Bisswunde handelt
  • Falls sich die Wunde im Gesicht befindet
  • Wenn kein ausreichender Tetanusschutz mehr besteht
Empfehlung:
Konsultieren Sie einen Arzt oder kümmern Sie sich um sofortige medizinische Betreuung in folgenden Fällen: Bei Atemproblemen oder Bewusstlosigkeit, bei einer tiefen Wunde mit starkem Blutverlust, bei einer Verbrennung, bei Verdacht auf Knochenbruch oder Herzinfarkt, bei einer allergischen Reaktion, bei einem Biss von Mensch oder Tier, bei einem Schockzustand oder bei einer offensichtlichen und schnellen Verschlimmerung von Symptomen.

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WAS TUN?

Goldene Regeln für kleine Wunden

Immer daran denken, die Hände sorgfältig mit Wasser und Seife zu waschen, bevor Sie eine Wunde behandeln und am besten Einweghandschuhe tragen - zu Ihrem eigenen Schutz, und um Infektionen vorzubeugen.
Die Wunde vorsichtig reinigen, indem Sie Verunreinigungen und Schmutzpartikel entfernen. Benutzen Sie das
Hansaplast Wundspray und eine sterile Kompresse oder ein sauberes Tuch, oder spülen Sie die Wunde unter fließendem kaltem Wasser aus. Dann die Stelle vorsichtig trockentupfen. Sollten Fremdkörper wie z.B. Glassplitter in der Wunde stecken: nicht selber entfernen - dies sollten Sie medizinischen Fachkräften überlassen. Gegebenenfalls wird zusätzliches Desinfizieren der Wunde empfohlen.
Die Schnitt- oder Schürf- wunde mit einem passenden Pflaster versorgen. Ein Pflaster schützt die verletzte Stelle vor Verunreinigung, Bakterien und Verschmutzung, sorgt dafür, dass das Wundsekret aufgenommen wird und schafft Bedingungen zur optimalen und ungestörten Heilung der Wunde. Tipp: Spezielle Pflaster wie Hansaplast Schnelle Heilung mit Silber enthalten zusätzlich antibakteriell wirksames Silber, das das Risiko von Infektionen reduziert.

EXPERTEN TIP

Warum überhaupt ein Wundpflaster nutzen?

Ein Unfall kommt immer ungelegen – doch genug Zeit für gute Versorgung Ihrer Wunde sollte dabei stets sein – und das bedeutet, die Wunde nicht an der Luft trocknen zu lassen. Warum? Weil nur ein Pflaster Ihrer Wunde die optimalen Bedingungen zum Abheilen schafft.

„Bei jeder Wunde ist die Schutzfunktion der Haut beeinträchtigt. Das Ziel einer optimalen Wundversorgung besteht nicht nur darin, die Wunde vor äußeren Einflüssen zu schützen, sondern auch darin, Bedingungen zu schaffen, unter denen die Haut so ungestört wie möglich abheilen kann, um wieder zu ihrer ursprüng- lichen Struktur und Beschaffenheit zurückzufinden.“

MIT EINEM PFLASTER IST IHRE WUNDE NICHT NUR GESCHÜTZT; SIE KANN AUCH BESSER ABHEILEN.

Bei der Behandlung kleiner Wunden mit einem Basis-Pflaster wird...

  • Ihre Wunde vor äußeren Einflüssen geschützt und kann nicht weiter verunreinigt werden.
  • sichergestellt, dass Blut und Sekret dank der Wundauflage aufgenommen werden können .
  • dass die Wundauflage nicht mit der Wunde verklebt und die Schmerzen beim Pflasterwechsel auf ein Minimum reduziert werden.
Dr. Rainer Wolber, Forschung & Entwicklung, Beiersdorf AG
Die Funktionen eines Pflasters © Hansaplast
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LÖSUNGEN

Erste Wahl in Sachen Erste Hilfe: Einige Produkte von Hansaplast, die Ihnen helfen könnten

Den richtigen Wundschutz zu finden war noch nie so leicht. Verlassen Sie sich einfach auf diese Produkte von Hansaplast, die in jeden Erste-Hilfe-Kasten gehören.

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VORBEUGUNG

Es ist nicht leicht kleinere Wunden und Kratzer zu vermeiden. Über eine Kante stolpern, falsches anfassen eines stumpfem Küchenmesser, und bevor Sie sich versehen, bluten Sie - und fragen sich, ob das eine Narbe gibt? Dabei braucht eine Wunde nicht einmal tief oder groß zu sein um eine Narbe zu hinterlassen. Glücklicherweise ist es nicht schwer, Narben zu verhindern und zu reduzieren. Befolgen Sie diese Ratschläge und Sie können eine Geschichte über Ihre Missgeschicke erzählen - aber ohne eine Narbe davon getragen zu haben.

Der beste Weg, um Narben zu vermeiden: Eine gute Wundversorgung

Wie verhindert man am besten unschöne Narben? Indem man eine Wunde von Anfang an gut versorgt. Das geht ganz einfach, indem Sie sich immer an die beiden folgenden Schritte halten:
  1. 1. Die frische Wunde immer gut reinigen. Dies hilft nicht nur, Infektionen vorzubeugen, sondern trägt auch dazu bei, dass der Heilungsprozess optimal verlaufen kann. Verunreinigungen mit einer sterilen Kompresse oder einen trockenen, sauberen Tuch entfernen, oder die Wunde unter fließendem kalten Wasser ausspülen. (Seife oder andere irritierende Substanzen würden die Heilung nur verzögern.) Zusätzliche Desinfektion, für die das Hansaplast Wundspray gut geeignet ist, wird empfohlen.
  2. 2. Die Wunde stets mit einem passenden Pflaster versorgen. Dies trägt dazu bei, dass sie ungestört abheilen kann. Außerdem hindert ein Pflaster Schmutz und Bakterien daran, in die Wunde zu dringen. Ein Hansaplast Schnelle Heilung Pflaster kann die Wundheilung sogar um bis zu 50% beschleunigen. Narben treten so weniger in Erscheinung oder werden im besten Falle ganz verhindert.

Den Wundschorf in Ruhe lassen! Sofort, nachdem Sie sich eine Schnitt- oder  Schürfwunde zugezogen haben, beginnt Ihr Organismus bereits mit dem Heilungsprozess für die Wunde: Weiße Blutzellen bekämpfen die Bakterien; rote Blutkörperchen sowie Fibrin und Thrombozyten beginnen, die Wunde zu verschließen (Granulation). So entsteht innerhalb kürzester Zeit eine harte Kruste auf der Wunde, der Wundschorf. Diesen zu entfernen hieße, die Wunde nicht nur wieder zu öffnen, sondern auch dafür zu sorgen, dass es zu bleibenden Spuren in Form einer möglichst zu vermeidenden Narbe kommen kann.

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Konsultieren Sie einen Arzt, wenn es sich um eine tiefe Wunde handelt, die Wunde stark blutet oder Sie Anzeichen einer Infektion bemerken, wie z.B. Rötung, Schwellung, Schmerzen oder Überwärmung. Suchen Sie ebenfalls einen Arzt auf, wenn Sie nicht in der Lage sind, die Wunde selber zu reinigen oder Fremdkörper aus der Wunde entfernt werden müssen.

Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass zwar alle o.g. Tipps und Ratschläge mit Sorgfalt zusammengestellt wurden, aber keineswegs medizinische Beratung und Behandlung ersetzen können. Lesen Sie bitte immer die Anwendungshinweise bzw. Packungsbeilagen unserer Produkte sorgfältig durch.
Wichtig: Wenden Sie sich bei Fragen zur Wundbehandlung an medizinisches Fachpersonal.

Die Informationen dieser Website sind nicht als Grundlage für Selbst-Diagnose, Behandlung und Medikation gedacht. Sollten Sie ein gesundheitliches Problem haben oder vermuten, suchen Sie auf jeden Fall einen Arzt auf und folgen Sie seinem Rat unabhängig von den Informationen, die Sie auf dieser Webseite erhalten haben.