Gepflegter Garten & gesunder Rücken
Das 1x1 der rückenschonenden Gartenarbeit
Gepflegter Garten & gesunder Rücken

Wenn die Sonne lacht und alles blüht, zieht es uns in den Garten. Und welche Beschäftigung schafft da einen besseren Ausgleich zum Alltag als echte Handarbeit?

Vom Jäten, Stechen, Pflanzen, Graben bis zum Gießen – im eigenen Garten gibt es immer was zu tun. Damit dieses schöne Hobby nicht zu einer Belastung für Ihren Rücken wird, gilt es jedoch einige Dinge zu beachten. Wir haben das 1x1 der rückenschonenden Gartenarbeit für Sie zusammengefasst. Mit vielen nützlichen Tipps für die schöne Arbeit im grünen Paradies.


1. Nicht bücken!

Egal welcher Tätigkeit Sie in Ihrer grünen Oase nachgehen – bei der Gartenarbeit sollten Sie niemals zu lange in gebückter Haltung verweilen. Denn der Rücken wird so freigelegt und von der Zugluft gekühlt.

Dadurch verspannt sich die Rückenmuskulatur und jede falsche Bewegung kann einen Hexenschuss verursachen. Achten Sie daher darauf, Ihren Rücken stets gerade zu halten und zu bedecken.

Optimale Helfer für eine rückenschonende Haltung bei der Arbeit im Garten sind die passenden Geräte. Schaufeln, Rechen oder Hacken mit langen Stielen lassen Sie auch im Stehen arbeiten. So schonen Sie neben Ihrem Rücken auch Ihre Knie.

Zudem können Sie im Stehen Ihr Gewicht gleichmäßig auf beide Füße verlagern. Stellen Sie sich dazu in eine Schrittstellung und variieren Sie Ihre Position regelmäßig – spätestens nach 30 Minuten. So ersparen Sie Ihrem Rücken unnötige Schmerzen.

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2. Schwere Gegenstände richtig anpacken

Bei der Gartenarbeit lässt sich das Tragen von schweren Dingen kaum vermeiden. Baumsetzlinge und Blumenerde müssen ja schließlich irgendwie von A nach B gelangen. Doch hier können Sie Ihrem Rücken wirklich schaden!

Das Heben von schweren Gegenständen staucht Ihren Rücken und drückt auf die Bandscheiben und die Wirbelsäule. Daher ist es wichtig, auf die richtige Haltung beim Heben zu achten.

Tragen Sie den Sack Blumenerde oder andere schwere Gegenstände nie mit gebückter Haltung durch den Garten. Gehen Sie in die Knie, heben Sie den Sack mit beiden Händen auf und tragen Sie ihn mit geradem Rücken ans Ziel. Sie können den Gegenstand aber auch umarmen, wenn es die Form zulässt. Bei einem Sack Blumenerde ist das zum Beispiel kein Problem. Diese Zuneigungsgeste für Ihre Gartenutensilien hat einen tieferen Sinn: Je enger Sie Gegenstände am Körper tragen, desto geringer ist die Hebelwirkung auf Ihren Rücken. Und der Blumenerde gefällt’s bestimmt auch. ;)

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3. Tragen Sie noch oder Rollen Sie schon?

Das richtige Tragen von schweren Lasten ist unglaublich wichtig, um den Rücken bei der Gartenarbeit zu schonen. Doch noch besser ist es, das Tragen überhaupt zu vermeiden.

Unser Tipp: Nehmen Sie eine Schubkarre zur Hilfe. Der schwere Baumsetzling muss vom Auto in den Garten? Rollen Sie ihn hin.

Die überwinterten Kübelpflanzen müssen wieder in das Freie gebracht werden? Besorgen Sie sich ein Rollbrett dafür.

Tragen Sie daher nichts, was Sie nicht auch rollen könnten. So schonen Sie Ihren Rücken bei der Gartenarbeit nachhaltig.

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4. Betten Sie Ihre Knie in weiche Polster

Manchmal lässt sich das Knien bei der Gartenarbeit einfach nicht vermeiden. Damit Meniskus, Kniescheibe und Schleimbeutel nicht zu sehr leiden müssen, empfiehlt es sich, ein Kniekissen unterzulegen.

Das schont Ihr Knie und hat noch einen weiteren praktischen Effekt: Mit dem Kissen können Sie Ihre Haltung abwechseln und dadurch unterschiedliche Muskeln beanspruchen. So beugen Sie Verspannungen und Zerrungen bei der Arbeit im Garten vor.

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5. Übertreiben Sie es nicht

Die ersten Sonnenstrahlen laden zum Verweilen im Freien ein und Sie möchten, dass Ihr Garten gleich am ersten schönen Tag perfekt gepflegt ist?

Überlegen Sie sich das lieber noch einmal. Stundenlange harte Gartenarbeit belastet Sie unnötig. Die Bewegungen sind für den Rücken teilweise sehr ungewohnt und anstrengend.

Er braucht danach unbedingt eine Regenerationspause. Teilen Sie sich die Arbeit im Garten daher lieber in kleine tägliche Portionen ein. So gönnen Sie Ihrem Körper regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und bringen Ihren Garten trotzdem auf Vordermann.

Unser Tipp: Viele Positionswechsel lockern Ihre Muskulatur und lösen Verspannungen. So wirkt sich die regelmäßige Gartenarbeit positiv auf bereits vorhandene Rückenschmerzen aus.

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6. Der Gartenschlauch tut’s auch

Sie plagen sich oft mit der schweren Gießkanne durch den Garten? Überlegen Sie doch, ob Sie die gleiche Arbeit nicht viel einfacher mit einem Gartenschlauch erledigen können. Ein spezieller Gartenschlauchwagen wickelt den Schlauch auf, ohne dass Sie sich bücken müssen. Mit dem Wagen können Sie den Schlauch zudem bequem durch den Garten transportieren.

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7. Scharfe Schneid- & Grabwerkzeuge erleichtern die Gartenarbeit

Mit einem scharfen Spaten werden Sie sich erheblich leichter tun, den Boden zu stechen und dadurch auch Ihren Rücken schonen. Rückenschonende Gartenarbeit beginnt daher schon beim Kauf der Gartengeräte. Ein Spatenblatt, das nach unten dünner wird, schärft sich beispielsweise bei der Gartenarbeit automatisch nach.

Achten Sie außerdem darauf, dass auch Hecken- oder Baumscheren scharf sind. Denn auch diese lassen sich so deutlich einfacher bedienen.

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Wenn der Rücken trotzdem einmal schmerzt

Manchmal hilft alles nichts und der Rücken schmerzt trotzdem nach dem Arbeiten im Garten. Dann schenkt Ihnen das ABC Wärme-Pflaster wohltuende Linderung. Seine intensive Heilwärme regt die Durchblutung der Muskelpartien an und löst so Verspannungen. Das enthaltene Capsaicin blockiert die Übertragung der Schmerzsignale und lindert Rückenschmerzen dadurch aktiv.

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Gärtnern ist mehr als reines Arbeiten im Garten – es hilft uns zu entspannen und kann in der richtigen Dosis sogar gut für die Gesundheit sein. Beachten Sie einfach unser 1x1 für eine rückenschonende Gartenarbeit und Ihr Rücken wird es Ihnen danken. Wir wünschen Ihnen viel Spaß!

Das 1x1 der rückenschonenden Gartenarbeit