Barfuß im Sommer
Barfuß durch den Sommer gehen!
Freiheit für Ihre Füße
Die Temperaturen werden immer wärmer und locken uns nach draußen. Endlich können wir wieder den Sand zwischen den Zehen spüren und einfach unbeschwert barfuß durch die Natur gehen. Gerade im Sommer ziehen wir gerne unsere Schuhe aus und genießen die Freiheit, die unsere Füße dadurch bekommen. Wir verraten Ihnen warum barfuß gehen gut für Ihre Gesundheit ist und was Sie bei Ihrem barfüßigem Vergnügen alles beachten sollten.

Warum Sie hin und wieder barfuß gehen sollten

Heutzutage zwängen Menschen ihre Füße die meiste Zeit in Schuhe, obwohl unsere Füße eigentlich zum Barfußlaufen geschaffen sind. In der Fußsohle befindet sich eine Vielzahl an Rezeptoren. Beim Barfußgehen wirkt sich die Stimulation dieser Rezeptoren positiv auf die inneren Organe und die Sensibilität im Fuß aus. Denn durch das Barfußgehen, wird dem Gehirn eine Möglichkeit geboten, die eigene Stellung im Raum bewusster zu erleben. Schuhe unterdrücken diese Wahrnehmung allerdings.
Schuhe ausziehen
Weiters regt das Barfußgehen die Fußreflexzonen an und reguliert dadurch den Blutdruck. Dies führt zur einer Stärkung der Abwehrkräfte und des Herz-Kreislauf-Systems. Daher wird es Zeit die Schuhe auch ab und zu bewusst auszuziehen und barfuß ins Glück zu schreiten. Sie werden ein wahres „Aha-Erlebnis“ erfahren.

Barfuß gehen bringt orthopädische Vorteile

Schon im Kindesalter wächst der Fuß von Kindern rapide und die Schuhe werden schon bald nach dem Kauf zu klein. Bereits hier kann der Fuß durch zu kleines Schuhwerk gestaucht werden. Somit sollte schon früh mit dem Barfußgehen begonnen werden, um einen optimalen Ausgleich zu garantieren. Weiters werden durch das ständige Tragen von Schuhen die vielen kleinen und großen Fußmuskeln kaum noch trainiert. Bänder, Sehnen und Muskeln bilden sich eher zurück, wenn sie nicht (richtig) belastet werden. 

Barfuß gehen bringt orthopädische Vorteile
Gehen Sie hingegen barfuß, müssen Ihre Füße die Unebenheiten des Bodens mit Muskelarbeit ausgleichen. Somit stärken Sie die aktiven Muskeln im Fuß und fördern eine gesunde Fußwölbung. Auch Stöße können sanfter gedämpft werden, da Sie beim Barfußgehen alles ertasten können. Dies sorgt auch für eine wohltuende Entlastung der Bandscheiben.  

Durch das Barfußgehen werden die Fußmuskeln trainiert und orthopädische Probleme wie Fußfehlstellungen aber auch Knie-, Hüft- und Rückenprobleme positiv beeinflusst. 

Manche Fußprobleme können deshalb auch von vornherein verhindert werden. Gekräftigte Fußmuskeln sind stabiler und lassen Veränderungen daher gar nicht erst entstehen. Der Hallux valgus, also die Schiefstellung des großen Zehs, der oft bei Frauen auftritt, die häufig Schuhe mit hohen Absätzen tragen, lässt sich dadurch vorbeugen. Aber auch Fehlstellungen wie Knick- oder Plattfüße können dadurch vermieden werden.

Barfuß laufen fördert die Durchblutung

Wenn Sie barfuß gehen, fördern Sie damit auch die Durchblutung Ihres Körpers und somit auch seine Abwehrkraft. Denn die Muskelarbeit der Füße trainiert auch die Gefäße. Durch die abwechselnde Belastung der Beine und Füße und das Fehlen von engem Schuhwerk beim Barfußgehen arbeiten die Zehen- und Wadenmuskeln auf Hochtouren. Somit werden die Blutgefäße entlastet und der Entstehung von Krampfadern und Thrombosen vorgebeugt.  
Barfuß laufen fördert die Durchblutung
Probieren Sie einmal auf nassen Steinen zu laufen oder im Morgentau. Der Kältereiz kurbelt die Durchblutung des Körpers an, stärkt das Immunsystem und sorgt dafür, dass die Funktion der Organe und Gefäße gefördert wird.

Barfuß gehen sorgt für Entspannung

Gerade Menschen, die dem Stress der Stadt ausgesetzt sind, können von dem bewussten Barfußgehen profitieren. Denn ohne Schuhe gehen Sie automatisch langsamer und das führt zu einer gewissen Entschleunigung. Wenn Sie also bewusst barfuß gehen, kann das sehr entspannend wirken. Besonders in der Natur können gestresste Menschen dadurch abschalten.

Die Füße durchatmen lassen

Durch das Barfußgehen erfährt ihr Fuß die bestmögliche Belüftung. Denn egal wie atmungsaktiv ein Material ist, es wird nie zur Gänze verhindern können, dass sich Fußschweiß oder unangenehme Gerüche bilden. Aus diesem Grund wird Leuten die zur einen schnellen oder übermäßigen Schweißproduktion neigen, empfohlen in ihrer Freizeit öfters barfuß zu gehen.
Die Füße durchatmen lassen
Weiters macht das Barfußgehen auch den verschiedenen Hautpilzinfektionen das Leben schwer. Durch die andauernde Luftzufuhr kann es nicht zur Entstehung eines feuchtwarmen Milieus, wie etwa in Schuhen, kommen und auf trockener Haut fühlen sich die ungebetenen Gäste einfach nicht wohl. Außerdem stärken die Gerbstoffe in der Erde den Säuremantel der Haut und wirken somit der Keimbildung entgegen.
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Wo Sie gut barfuß gehen können

Damit Sie Ihre Füße nicht verletzen, sollten Sie nur auf bestimmten Untergründen barfuß gehen. Weiche Böden eignen sich besonders gut für nackte Füße. Sanfte, saftige Wiesen oder warmer weicher Sand sind eine wahre Wohltat für Körper und Geist. Auch zu Hause können Sie sowohl drinnen als auch draußen getrost auf Hausschuhe verzichten – ausgenommen natürlich es liegen spitze oder scharfe Gegenstände herum, an denen Sie sich verletzten könnten. 
Barfuß am Strand
Achten Sie deshalb beim Barfußgehen darauf Ihren Weg nur auf ungefährlichen Flächen zurückzulegen. Somit lässt sich das Risiko einer Knöchel- oder Schnittverletzung verringern.

Besonders schöne Orte Ort fürs Barfußgehen sind saftig grüne Wiesenflächen in Parks oder dem eigenen Garten. Es gibt kaum etwas Schöneres als die kleinen Grashalme, die die Zehen kitzeln. 

In der Stadt und auf dem Asphalt empfiehlt es sich hingegen nicht unbedingt die Schuhe auszuziehen, da Verletzungsgefahr durch Scherben und andere gefährliche Gegenstände besteht.

Reaktivieren Sie Ihre Sinne im Barfußpark

Möchten Sie mit Ihren Füßen gezielt ganz unterschiedliche Sinneseindrücke sammeln, sollten Sie einen Ausflug in einen Barfußpark in Erwägung ziehen. Im Barfußpark Bad Mitterndorf können Sie in 17 Stationen unterschiedlichste Untergründe barfuß erleben. Dabei spazieren Sie unter anderem über eine Holzbrücke, Lavakiesel, grobkörnigen Sand oder über einen Waldbodenweg. So können Erwachsene und Kinder das Barfußlaufen auf besondere Art und Weise erleben.

Reaktivieren Sie Ihre Sinne im Barfußpark
Neben medizinischen Aspekten besitzt der Besuch eines Barfußparks auch einen großen Wohlfühlfaktor. Denn es ist ein wahres Erlebnis für Groß und Klein die Natur beim Barfußgehen zu spüren und aktiv zu erleben.

Barfuß im Freibad

Auch das Freibad eignet sich hervorragend, um den Füßen eine Pause von Schuhen zu gönnen. Über weiche Wiesen, warmen Asphalt und von Becken zu Becken können Sie mit Ihren Füßen viele Untergründe wahrnehmen. Doch leider lieben nicht nur wir die feuchten warmen Bedingungen im Schwimmbad. Kein Wunder, dass viele Menschen im Freibad aus Angst vor einer Infektion lieber Schuhe tragen. Das gründliche Abtrocknen der Zehenzwischenräume nach dem Baden kann pilzhemmend wirken.

Barfuß im Freibad
Sollten Sie jedoch trotzdem das Barfußgehen bevorzugen, bietet Ihnen das Hansaplast Silver Active Fußspray Anti-Transpirant sicheren Schutz. Durch den antibakteriellen Aktiv-Komplex mit Silber-Ionen wirkt es nicht nur gegen Fußgeruch und Fußschweißbildung, sondern auch gegen die Vermehrung von Bakterien. Es ist also pilzhemmend. Somit können Sie getrost barfuß durch den Sommer schreiten und sind dabei immer geschützt!
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Was den barfüßigen Gang ausmacht

Je nachdem ob Sie Schuhe anhaben oder barfuß laufen, unterscheidet sich Ihre Art zu gehen. Die meisten Menschen treten mit Schuhen zuerst mit der Ferse auf (Fersengang), geübte Barfußgeher kommen hingegen zuerst mit dem Ballen am Boden auf. Der Ballengang ist für den Fuß weniger belastend, da die einwirkenden Kräfte wesentlich geringer sind. Bei einem barfüßigen Gang ist die Schrittlänge außerdem kleiner, die Schrittfrequenz höher und die Balancefähigkeit wird verbessert. 
Barfuß-Gang
Spazieren Sie doch beim nächsten Mal einfach barfuß durch Ihren Garten und achten Sie auf Ihren Gang. Mit welchem Teil Ihres Fußes kommen Sie zuerst auf? Mit ein bisschen Training werden auch Sie schon bald bewusster, kontrollierter und gesünder gehen.

Barfuß trotz Schuhen? Wissenswertes über Barfußschuhe

Was anfänglich wie ein Widerspruch klingt, ist vor allem in der Läuferszene derzeit Trend. Barfußschuhe sollen das Gefühl des Barfußgehens ermöglichen und trotzdem ausreichend Schutz bieten. Die Philosophie des Natural Runnings schwört den Dämpfungssystemen und Stützen der herkömmlichen Laufschuhe ab, da diese den natürlichen Laufstil ändern und die Muskulatur schwächen. 

Barfuß trotz Schuhen? Wissenswertes über Barfußschuhe
Das Besondere an Barfußschuhen ist die spezielle dünne und flexible Sohle ohne Fußbett. Dadurch wird die natürliche Abrollbewegung des Fußes kaum beeinflusst.

Barfußschuhe sind außerdem im vorderen Bereich breiter und bieten den Zehen dadurch mehr Freiraum. So wird die Fuß- und Beinmuskulatur dauernd gefordert und gekräftigt, was für eine stabilere Laufbewegung sorgt. Sollten Sie den Umstieg auf Barfußschuhe erwägen, ist zu Beginn allerdings Vorsicht geboten! Ihre Füße müssen sich erst an die neu gewonnene Freiheit gewöhnen und sollten bei einem Umstieg auf keinen Fall überfordert werden. Ein zu schneller Wechsel birgt mögliche Laufverletzungen. Bevor Sie die Barfußschuhe in das Lauftraining integrieren, sollten Sie diese zuerst im Alltag tragen und erst nach zwei bis drei Wochen beim Laufen anziehen.   


Wenn Sie unter Arthrose oder einer Fußfehlstellung leiden, sollten Sie von dem Gebrauch der Barfußschuhe absehen, da es bei diesen Erkrankungen sehr wichtig ist einen festen Halt in den Schuhen zu haben.

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So pflegen Sie nackte Füße richtig

Wenn Sie viel barfuß unterwegs sind, sollten Sie natürlich darauf achten, dass Ihre Füße einen schönen Anblick bieten. Eine regelmäßige Pediküre ist daher vor allem im Sommer, wo wir oft barfuß gehen, unerlässlich. Dazu müssen Sie nicht unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, denn eine Pediküre lässt sich auch ganz einfach zu Hause durchführen.
Barfuß - Pflege
Ähnlich verhält es sich mit der Hornhaut an den Füßen. Denn obwohl die Hornhaut der Füße beim Barfußgehen eine positive und schützende Funktion hat, empfinden Sie viele als unschön und störend. Erfahren Sie in unserem Hansaplast Artikel „Endlich hornhaut-frei!“, wie Sie lästige Hornhaut entfernen. 

Auch viele weitere unserer Tipps & Tricks helfen Ihnen dabei Ihre Füße sommerfit zu machen. Denn was gibt es zum Beispiel Schöneres, als sich nach einem Ausflug ohne Schuhe ein wohltuendes Fußbad einzulassen und anschließend seine Füße zu peelen?  

Cremen Sie Ihre Füße anschließend mit einer reichhaltigen Feuchtigkeitspflege ein. Wir empfehlen dazu die Hansaplast Repair & Care Schrundensalbe. Im Handumdrehen werden ihre Füße wieder zart und gepflegt sein und Ihrem nächsten Barfuß-Abenteuer steht nichts mehr im Weg.

Tipp: Wenn Sie barfuß im Sand laufen, wirkt das wie ein Peeling für Ihre Füße! Die Hornhaut wird an den Füßen dadurch schön gleichmäßig geformt. Barfuß unterwegs zu sein macht besonders in der warmen Jahreszeit viel Freude und bringt auch noch zahlreiche gesundheitliche Vorteile.
Also worauf warten Sie noch? Raus aus den Schuhen und ab nach draußen!
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Barfuß durch den Sommer gehen!

Erfahren Sie hier, warum Sie öfters Barfuß gehen sollten und welche gesundheitlichen Vorteile Sie daraus gewinnen können.