Offene Blasen? Nein danke!
Wie Sie mit Blasenpflastern Blasen behandeln und weitere Schäden vermeiden können, erfahren Sie hier.

Beim Joggen, beim Wandern oder einfach beim Flanieren auf der Einkaufsstraße – schnell passiert es, dass zu enge oder neue Schuhe ein unangenehmes Andenken an den Füßen hinterlassen: Blasen! Und ehe Sie sich versehen, werden bei fortgesetzter Beanspruchung aus Blasen schnell offene Blasen.
Wir helfen Ihnen mit unseren Tipps und Produktempfehlungen, schnell wieder schmerzfrei laufen zu können und weitere Schäden zu verhindern!

ENTSTEHUNG

Was sind Blasen überhaupt?

Anhaltender punktueller Druck und Reibung führen zu einer Reizung der Haut und Blasenbildung. Besonders Hände und Füße sind davon betroffen. Schon nach wenigen Stunden können an den Füßen Blasen entstehen, wenn Sie unbequeme, schlechtsitzende Schuhe tragen.

Blasen entstehen aus mehreren Gründen – lesen sie weiter, um die häufigsten Ursachen für Blasen zu erfahren:

  1. Reibung und Druck sind die Hauptursachen für Blasen. Der Fuß liegt naturgemäß an den Innenflächen des Schuhs an, und durch physikalische Kräfte entsteht hier ein Abrieb der obersten Hautschicht.
  2. Feuchtigkeit und Wärme begünstigen diesen Abrieb und beschleunigen die Schädigung der schützenden Hautschichten – schwitzt der Mensch, zum Beispiel beim Sport, sind genau die Bedingungen erfüllt, um Blasen entstehen zu lassen.
  3. Unpassende Schuhe, ob zu eng, zu weit, oder aus einem zu starren Material, vergrößern die Reibung und den Druck, die auf die Füße wirken, und damit auch das Entstehungsrisiko von Blasen.
  4. Für falsche Socken gilt dasselbe: Sind sie zu groß, zu klein, oder aus einem ungünstigen Material, das nicht atmungsaktiv ist, wird die Hautschicht des Fußes schneller geschädigt.

Was genau ist eine Blase?

Ständiger Druck oder Reibung führen letztlich zu einer Trennung der Epidermis (der äußeren Hautschicht) von den darunterliegenden Hautschichten. Dann entsteht eine Blase, die mit Gewebeflüssigkeit gefüllt ist. Diese Flüssigkeit dient dem Schutz der Wunde, z. B. vor weiterem Druck. Blasen sind also eigentlich eine clevere Selbstschutzmaßnahme des Körpers.

Eine offene
Blase kann sich
schnell entzünden.


Die äußere Schicht der Blasen schützt die Wunde vor Druck, Schmutz und Bakterien. Aber eine Blase ist schmerzhaft und kann platzen, wenn weiter Druck oder Reibung ausgeübt wird. Zurück bleibt eine offene Wunde, die äußerst schmerzhaft ist und sich leicht entzünden kann.
Häufige Stelle für Blasenbildung: die Ferse
Blase mit schützendem "Blasendach" und Gewebeflüssigkeit

Wie entstehen offene Blasen?

Jede offene Blase am Fuß beginnt zunächst als einfache Blase. Durch weitere Reibung reißt das feine Häutchen, das sich zum Schutz über der beeinträchtigten Hautstelle gebildet hat – die Flüssigkeit tritt aus und die schützende Wirkung der Blase verringert sich schnell.

Was genau ist eine offene Blase?

Weiterer Druck oder Reibung führen letztlich zum Aufplatzen der schützenden Blasen. Der eigentliche Zweck des flüssigkeitsgefüllten Hohlraums geht dadurch verloren, die Reibung wird neuerlich direkt auf die verwundbaren Hautschichten ausgeübt, statt von den Blasen abgehalten zu werden.

Blasen sind
schmerzhaft und können
sich entzünden.


Offene Blasen
sind nicht nur unangenehm, sondern können zu weiteren Schäden führen – die Haut wird weiter aufgerieben und anstatt zu heilen, wird die wunde Stelle fortlaufend strapaziert.

Nun ist Eile geboten!
Blase im geschlossenen Zustand
Zerstörtes Häutchen mit ausgelaufener Flüssigkeit

Expertentipp

„Wunden heilen am besten in einer feuchten Umgebung. Dies ist klinisch nachgewiesen und auf dieser Grundlage wurden die Pflaster entwickelt. In einer geschützten Umgebung heilen Blasen am besten und ganz von allein. Wenn bei einer ungeschützten Blase die schützende Hautschicht zerstört wird, können Bakterien in die Wunde eindringen. Aus medizinischer Sicht spricht man dann von einer offenen Wunde. Wenn Sie dennoch eine aufgestochene Blase haben, dann sollten Sie diese desinfizieren, z. B. mit einem antiseptischen Spray, und ein Pflaster darüberkleben. Dadurch ist der betroffene Bereich vor weiterem Druck, Reibung und anderen schädlichen Einflüssen geschützt.“

„Die Hydrokolloid-Technologie
schafft optimale
Bedingungen für Wundheilung.“


"Dank der Hydrokolloid-Technologie
schaffen die Hansaplast Blasen-Pflaster ideale Bedingungen für die Wundheilung. Das Hydrokolloid-Material nimmt überflüssige Flüssigkeit aus der Wunde auf und bildet ein schützendes Gelpolster, das die Umgebung feucht hält und die Wundheilung beschleunigt.“
Dr. Maike Kuhlmann, Forschung und Entwicklung, Beiersdorf AG
Feuchte Umgebung: optimale Bedingung für Wundheilung

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BEHANDLUNG

Unsere Pflaster wurden auf der Grundlage klinischer Forschung entwickelt. Diese Studien weisen nach, dass Wunden am besten in einer feuchten und geschützten Umgebung abheilen.

Offene und aufgestochene Blasen sollten sie zunächst reinigen und desinfizieren, zum Beispiel mit einem antiseptischen Spray, und dann ein Blasenpflaster darüber kleben.
So wird die betroffene Stelle vor weiteren Schäden geschützt.

Warten Sie nicht zu lange damit,
eine offene Blase mit einem Pflaster zu versorgen –
sonst drohen Infektionen und Schmerzen.


Unsere Elastic Besonders flexibel Pflaster passen sich allen Bewegungen an. Das atmungsaktive Material lässt genügend Luft an die Haut und schützt vor Verklebungen und Verrutschen des Pflasters.

Das Pflaster übernimmt statt der geplatzten Hautschicht die schützende Funktion für die Heilung der betroffenen, wunden Stelle.
Die offene Blase wird vor der weiteren Behandlung erst einmal gesäubert
Nach der Reinigung wird die offene Blase mit einem Pflaster sorgfältig abgeklebt.

Was tun, wenn eine Blase entstanden ist?

Sie auf jeden Fall unversehrt lassen!
Solange die Blase noch geschlossen ist, kann die körpereigene Schutzfunktion die betroffene Stelle kühlen und schützen. Mit einem Pflaster werden Sie die Blase los, ohne sie aufzustechen.
Das Blasenpflaster schützt die sensible Schutzhaut über der Blase (das „Blasendach“), bis die Blase so weit ist, dass sie von selbst trocknen kann.

Danach müssen Sie den Fuß schonen. Gerade enge und neue Schuhe können sich unvorteilhaft auf die Abheilung einer Blase auswirken – weite Schuhe und Pausen beim Sport ermöglichen den Füßen, schneller abzuheilen.

Erfahren Sie, wie sie sich Effektiv vor Blasen schützen, Blasen vorbeugen und Blasen an den Füßen richtig behandeln.

Aber was, wenn eine Blase dann doch aufgeplatzt ist?

Sie auf jeden Fall zuerst vorsichtig säubern und desinfizieren!
Mithilfe eines Blasenpflasters decken Sie dann die Wunde ab und schützen sie.

Das Pflaster wirkt auf dreifache Weise:

  1. Es entlastet die sensible Stelle am Fuß von weiterem Druck durch den Schuh,
  2. es schützt die empfindliche Haut unter der offenen Blase, bis diese so weit ist, dass sie von selbst abheilen kann,
  3. es schützt eine offene Blase vor Infektion und äußeren Faktoren wie Wasser, Schmutz und Bakterien.

Mit einer offenen Blase müssen Sie etwas Geduld aufbringen, aber diese Maßnahmen helfen, den Schmerz zu lindern und den Heilungsprozess zu beschleunigen.

Und wenn sich die Blase trotz allem entzündet hat?

In diesem Fall sofort einen Arzt aufsuchen! Das gilt auch für den Fall starker Schmerzen, oder wenn die Blase auffällig langsam abheilt.

In dieser Phase ist es nicht mehr sinnvoll, die Wunde – denn um eine solche handelt es sich nun – nur mit einem Blasenpflaster zu versorgen.

Die schützende Hautschicht ist hier so geschädigt, dass medizinische Versorgung notwendig wird, damit sie ohne weitere Komplikationen heilt.

Abheilen der Blase

Wenn Sie all die Maßnahmen beachten und ihren Fuß schonen, können Sie mit den Hansaplast Blasenpflastern schon nach einer kurzen Zeit wieder normal gehen, die Blase verheilt und es bleiben keine Schäden zurück.
Bald ist die Blase völlig abgeheilt

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