Was tun bei Muskelkater
Was tun bei Muskelkater
Diese Tipps helfen wirklich
Seine Ursachen sind vielseitig und wir alle kennen ihn: den Muskelkater. Manche von uns bekommen ihn bereits bei leichter Belastung, andere brauchen dafür einen ganzen Marathon oder ein Work-out mit unbekannten Übungen. Oft erscheint er zu Beginn noch ganz harmlos, bis unserem Körper am zweiten Tag die Rechnung für die Muskelbeanspruchung serviert wird. Mit unseren Tipps lassen Sie es gar nicht erst so weit kommen.

Wie entsteht ein Muskelkater?

Wie entsteht ein Muskelkater?

Lange Zeit dachte man, dass eine Anreicherung von zu viel Laktat im Muskel zu einem Muskelkater führt. Dies konnte jedoch nicht bestätigt werden, da Laktat schnell abgebaut wird.

Heute geht man davon aus, dass ein Muskelkater vor allem durch eine sogenannte Mikrotraumatisierung des muskulären Bindegewebes entsteht.

So entsteht ein Muskelkater

Der betroffene Muskel verhärtet, schwillt an und wird steif. Berührungen und Bewegungen sind unangenehm oder sogar schmerzhaft.

Typischerweise tritt der Schmerz nicht sofort auf, sondern etwa 8 bis 24 Stunden nach der Überbeanspruchung.

Auch wenn ein Muskelkater wie eine Bestätigung wirkt, dass Sie fleißig trainiert haben, sollten Sie es nicht übertreiben. Man geht zwar davon aus, dass ein Muskelkater und die damit verbundenen feinen Muskelrisse die Muskeln langfristig wachsen lassen und die Muskelfasern verdicken und somit kräftigen, aber viel kann auch zu viel sein.

Ein Muskelkater ist immer ein erstes Anzeichen dafür, dass Sie es vielleicht doch etwas übertrieben haben – die Muskeln sind gereizt. Meist vergeht ein Muskelkater nach etwa 48h wieder, er kann jedoch sehr schmerzhaft sein.

Wenn Sie auf ein paar Dinge achten, werden sich die Schmerzen aber in Grenzen halten.

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Vorbeugung: Vor der Belastung

Es gibt viele Weisheiten und einige Studien, die Ihnen sagen, wie Sie einen Muskelkater im Vorhinein vermeiden können.

Einige davon sind aber nur Mythen. So verringern Dehnungsübungen vor dem Sport den Muskelkater zum Beispiel nur in sehr geringem Umfang.

Gründliches Aufwärmen erhöht dagegen die muskuläre Leistungsfähigkeit und verhindert das Risiko einer Überbeanspruchung.

Muskeln vor dem Sport dehnen

Regelmäßige Bewegung und Sport sorgen generell dafür, dass Ihre Muskeln geschmeidig und Sie fit bleiben. Von 0 auf 100 ist hier aber nicht die beste Herangehensweise, denn nur durch eine vorsichtige Steigerung der körperlichen Belastung geben Sie Ihrer Skelettmuskulatur die nötige Zeit, um sich den neuen Herausforderungen anzupassen.

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So können Sie Muskelkater schon im Vorhinein vermeiden

Behandlung: Nach der Belastung

Sie haben es also mal wieder übertrieben und befürchten einen Muskelkater zu bekommen oder haben schon einen? Keine Sorge, wir kriegen das wieder hin!

Mit den folgenden Tipps & Tricks gehört Ihr Muskelkater bald wieder der Vergangenheit an.

Muskelkater richtig behandeln

Tipps, um den Muskelkater loszuwerden

  1. Schonen Sie sich

    Das Wichtigste ist jetzt, die schmerzenden Muskelgruppen zu schonen. Kein Dehnen, kein „Nachtrainieren“, keine Massagen – sondern einfach mal erholen und erst zwei Tage nach der Schmerzfreiheit wieder mit leichtem Training starten. Wenn Sie es gar nicht ohne Ihr Fitnesstraining aushalten, können Sie andere Muskelgruppen trainieren oder bei geringer Belastung Rad fahren.
  2. Heizen Sie Ihre Muskeln auf

    Beanspruchte Muskeln entspannen am besten bei Wärme. Das steigert die Durchblutung und regt die Regeneration an. Gönnen Sie Ihrem schmerzenden Körper daher ein heißes Schaumbad oder einen Besuch in der Sauna.
  3. Ernähren Sie sich richtig

    Unsere Ernährung hat einen großen Einfluss auf unsere Muskelregeneration. Essen Sie daher direkt nach der Belastung eiweißhaltige Nahrung (z.B. Topfen) – aber übertreiben Sie es nicht. Denn auch hier kann viel zu viel sein. Ebenso wichtig ist nach dem Training die Zufuhr von Kohlenhydraten und ausreichend Flüssigkeit. Des Weiteren kann auch eine Kombination aus Enzympräparaten bei einer raschen Heilung des Muskelkaters helfen.
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Verwenden Sie wärmende Salben und Pflaster

Wenn alle bisherigen Tipps versagt haben, dann können Sie es noch mit einer lokalen Wärme-Therapie versuchen.

Wärme gehört den ältesten und bekanntesten Methoden, um Schmerzen zu behandeln und verkrampfte Muskeln zu locker.

Verwenden Sie für die Wärme-Therapie spezielle Salben oder Wärmepflaster, um den Schmerz zu lindern, die Durchblutung zu fördern und die Muskeln dauerhaft warmzuhalten.

Diese Produkte helfen Ihnen dabei, Ihren Muskelkater rasch wieder loszuwerden.

ABC Wärme-Pflaster und Wärme-Creme
Ob Laufen, Wandern oder Skifahren – ein Muskelkater ist bei fast allen Sportarten oft eine lästige Begleiterscheinung. Mit unseren Tipps bekommen Sie ihn aber rasch wieder in den Griff.
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